Autonome Shuttles in Norwegen, Luxemburg & Florida

Jüngst starteten Autonome E-Shuttles in drei Ländern: Norwegen, Luxemburg und Florida.

Immer mehr Autonome E-Shuttles verkehren auf den Straßen der Welt. Die führenden Unternehmen in der Produktion dieser Fahrzeuge stammen aus Frankreich: Navya und EasyMile. Jüngst hat ein weiteres französisches Unternehmen ein E-Shuttle angekündigt: I-Cristal von Lohr und Transdev und in Südkorea entwickelte man ebenfalls ein solches Gefährt.

InnoZ easymile Ez10 Autonomes Shuttle

EasyMile EZ10 Shuttle InnoZ Campus Berlin

Auch eine Firma aus Dänemark hat einen entsprechenden Kleinbus im Petto, der nun in Norwegen zum Einsatz kommen soll. Dabei handelt sich um das Unternehmen Autonomous Mobility, welches jüngst mit Local Motors eine Kooperation geschlossen hat. Local Motors entwickelte gleichfalls ein Autonomes E-Shuttle mit Namen Olli.

Das norwegische Verkehrsunternehmen Ruter will die Fahrzeuge von Autonomous Mobility in Oslo und Akershus einsetzen. Beides liegt in Norwegen. Schon innerhalb des nächsten halben Jahres will man diese Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr einsetzen. Dabei handelt es sich um ein Testprojekt, das über drei Jahre andauern soll. Bis 2021 sollen bis zu 50 dieser Autonomen Kleinbusse in den genannten Regionen verkehren.

Auch Luxemburg will dieses Verkehrskonzept auf seinen Straßen einbringen. So verkehrt seit kurzem ein Autonomes E-Shuttle in der Stadt Contern. Es ist das erste Shuttle dieser Art, das auf den Straßen des kleinen Landes fährt. Es fährt durch das dortige Industriegebiet. Bei dem Kleinbus handelt es sich um ein Modell des Herstellers Navya aus Frankreich, welches von dem Transportunternehmen Sales-Lentz betrieben wird.

Das Testprojekt läuft zunächst drei Monate. Die Mitfahrt steht jeder Person offen und ist kostenlos, obwohl der Einsatz 200.000 Euro pro Jahr kostet. Daher sucht man unter den Unternehmen in der Region nach Finanzierungspartnern. Im Dezember will man ein Resümee ziehen. In Zukunft soll das Shuttle zwischen dem Bahnhof und dem Industriegebiet pendeln. Dabei soll sich Überwachungspersonal an Bord befinden.

In Florida verkehrt ein Shuttle des Herstellers EasyMile bereits seit Januar zu Testzwecken. Nun soll ein solcher Kleinbus eine Aufgabe erhalten, und zwar als Schulbus. Ab Herbst soll es im Auftrag von Transdev in der Gemeinde Babcock Ranch die Kinder in die Schule bringen. Bis zu zwölf Kinder können damit transportiert werden.

Langfristig plant man zwar einen On-Demand Dienst, der die Kinder an der Haustür abholt, doch zunächst wird die Route statisch sein und die Kinder müssen sich an einer Stelle sammeln. Es fährt mit 20 Stundenkilometer, könnte aber bis zu 50 km/h erreichen. Das Ziel ist die Babcock Neighborhood School, so die Quelle.

, ,

Comments are closed.