Autonome Jagd-Drohnen über Korea
Südkorea’s Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) entwickelt Jagd-Drohnen gegen vermutete Überwachungsdrohnen aus Nord-Korea.
Von Norden kommend, befürchtet man im Süden, könnten mit Kameras ausgestattete Drohnen, das Gebiet von Südkorea auspionieren. Daher begann man im Süden nun Abfang-Drohnen zu entwickeln. Das KAIST testet derzeit autonome Drohnen, welche andere Drohnen abfangen und unschädlich machen können sollen. Die Drohnen, so sieht man es am KAIST, sind zuweilen zu klein, um sie zu beschießen.
Nun versucht man sich an verschiedenen Methoden, andere Drohnen vom Himmel zu holen. Dazu hat man sich ein System mit Netzen ausgedacht. Die autonomen Drohnen erkennen die unerwünschten Drohnen durch die Onboard Sensorik.
Zunächst begann man mit einer Drohne und inzwischen arbeitet man mit einem Drohnen Schwarm. Zum Abfangen, will man Drohnen auch als Begleitschutz programmieren. Ursprünglich wollte man mehrere Drohnen mit einem großen Netz zum Abfangen erstellen, doch wegen Wind und der ungenügenden Positionsbestimmung durch GPS – für die Formation -, hat man sich für kleine Netze entschieden. Die Netze sind magnetisch an der Drohne befestigt. Verfängt sich eine feindliche Drohne darin, wird der Magnetismus aufgehoben und die gefangene Drohne stürzt zu Boden.
Andere Ansätze sind Netze aus Kanonen zu feuern, um diese abzufangen. Auch Frankreich oder die USA könnten an der Technik Interesse haben.