Autonome Autos & das Rotlicht-Milieu

Das Autonome Fahren könnte sich auch auf das Verhalten im Rotlicht-Milieu auswirken.

Eine Forschungsarbeit der britischen Universitäten Surrey und Oxford widmete sich der Frage, wie sich die technische Entwicklung des Autonomen Fahrens auf Stundenhotels und den Tourismussektor auswirken könnte.

Volvo 360c Schlafkabine

Volvo 360c Schlafkabine. Quelle: Volvo

Die Stundenhotels, wo man sich mit Angehörigen der Prostitution vergnügt, könnten der Entwicklung des Autonomen Fahrens zum Opfer fallen. Denn wenn man mit einem Autonomen Auto durch die Gegend fahren kann, ohne auf den Verkehr zu achten, würden das viele Menschen für Sex nutzen.

Das würde sich wohl nicht oder weniger auf Sharing-Konzepte beziehen. So gehen die Forschenden davon aus, dass es per Vertrag verboten sein wird, darin Sex zu haben. Vor allem weil sich in den Fahrzeugen dann auch Kameras zur Überwachung befinden würden.

Der urbane Tourismus könnte damit ebenfalls verändert werden, so das Forschungspapier. Denn Anbieter von Sightseeing-Touren würden sich in Konkurrenz zu automatisierten Fahrzeuge sehen. Dort könnte man eine Funktion einbauen, die per Knopfdruck eine solche Rundfahrt vornimmt. Der Vorteil für die Touristen wäre, dass sich diese Stadtführung flexibler gestalten ließe. Der Nachteil wäre mutmaßlich eine verstärkte Frequentierung der Straßen vor diesen Sehenswürdigkeiten, was mit einer Staubildung einhergehen könnte. Im Auto selbst würde sich die Werbung für angrenzende Bars und Restaurants oder andere Unterhaltungsmöglichkeiten vermehren.

Des Weiteren gehen die Forschenden davon aus, dass sich das Reiseverhalten ändern würde. Wenn man im Auto während der Fahrt schlafen kann, kann man auch nachts zum Zielort fahren. Tatsächlich gibt es bereits Konzepte für das Reisen mit automatisierten Fahrzeugen, wie das fahrende Hotel oder ds Konzept von Renault oder die Studie 360c von Volvo.

Quelle

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