Automatisierte Forschung in spe?

Kann die Künstliche Intelligenz den Menschen auch in der Forschung ersetzen?

Dass sich, mit dem Aufkommen von Robotern, die Arbeitswelt verändert wird, scheint die einhellige Meinung zu sein. Dass die Roboter schon jetzt mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet werden, überrascht dennoch viele. Nicht nur beim Autonomen Fahren ist diese Technik von Bedeutung, sondern wohl bald für alle Sphären des menschlichen Daseins.

Das Beratungsunternehmen Gartner hat dies nun analysiert und kommt zu dem Schluss, dass die Computer bald die Datenanalyse übernehmen werden. Bereits in 40 Jahren, so die Prognose, werden Datenanalysen von KIs übernommen. Diese arbeiten effizienter, was eine höhere Produktivität erzeugen könnte, so die Quelle.

Forschende der TU Berlin, des Fritz-Haber-Instituts und der Universität Luxemburg haben einen Algorithmus entwickelt, der Moleküle analysieren kann. Der Deep Tensor Neural Network (DTNN), so der Name, bestimmt die Wirkung zwischen Atomen und Molekülketten, mit Hilfe einer Datenbank. (Quelle)

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos berichtete die IBM-Chefin von der Fähigkeit von Watson die Krebsdiagnose zu verbessern. Damit werde man noch dieses Jahr in einigen Ländern auf den Markt gehen. Die Daten stammen aus anoymisierten Krankenakten, Studien und Kliniken. (Quelle)

So lautet die Antwort auf die anfangs gestellte Frage wohl: Das tut sie bereits, wie die Beispiele darlegen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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