Auto-Sicherheitstechnik schützt Leben

Einer Studie der Boston Consulting Gruppe nach, könnten moderne Sicherheitssysteme 28 Prozent der Unfälle verhindern.

Die Studie, die sich auf die USA bezieht, sieht die Sicherheitssysteme als Stufen hin zum Autonomen Fahren. Diese Technik, so die Forschenden, könnte zu einer Reduktion der Unfälle um 90 Prozent ermöglichen. Tatsächlich gehen einige Studien davon aus, dass Unfälle zu 90 Prozent auf menschliches Versagen zurückzuführen seien.

Unfall Wagen

Durchschnittlich, so der Bericht, werden jährlich rund 33.000 Menschen getötet und 3,9 Millionen Menschen  bei Unfällen in den USA verletzt. Der gesellschaftliche Schaden wird auf 910 Milliarden US-Dollar pro Jahr geschätzt.

Die Einführung bereits existierender Technik in Form der Assistenzsysteme in alle Autos würde 9.900 Leben retten und 251 Milliarden US-Dollar einsparen, also 28 Prozent der Unfälle auf den US-Straßen.

Doch sind die Mehrkosten für diess Systeme ein Hindernis, denn viele sind nicht bereit so viel mehr für diese Extrakosten zu bezahlen. Gerade mit Blick auf das Teilautonome Fahren sieht man Schwierigkeiten.

In der gesamtgesellschaftlichen Berechnung würde die verfügbare Technik die Autokosten einmalig um rund 8.200 US-Dollar erhöhen, könnte aber der Gesellschaft ungefähr 16.300 US-Dollar binnen 20 Jahren einsparen.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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