Ausbildungszentrum für Autonomes Fahren in China

In der chinesischen Provinz Guizhou entsteht eine Ausbildungsstätte für Ingenieure im Bereich Autonomes Fahren.

Es sei das erste Ausbildungscamp für Ingenieure, die sich im Bereich des Autonomen Fahrens engagieren. Damit will man den Nachwuchs fördern.

chinesische flagge

Weltweit sucht die Fahrzeugbranche nach Ingenieuren und IT-Entwicklungsfachleuten. Derart hat sich die Udacity gegründet, bei der man die Entwicklung selbstfahrender Vehikel studieren kann. Denn ohne Personal ist die Entwicklung kaum beschleunigungsfähig.

Daher hat sich das Unternehmen HanKaiSi Intelligent Technology Co aus der Provinz Guizhou entschlossen, am eigenen Standort eine entsprechende Ausbildungsstätte zu etablieren. Hilfe bekommt man von der Udacity aus den USA und dem Softwareunternehmen Tier IV Inc.

Die Kurse in Guizhou sind online zu absolvieren, aber man bietet auch reale Schulungen an. Zu Beginn hat man 15 ausgewählte Personen immatrikuliert. Diese besuchen Kurse in den Bereichen Autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz und Fahrzeugtechnik.

Weltweit gibt es lediglich 300.000 Personen, die sich mit der Materie beschäftigen. Nach Angaben der Udacity China fehlen aber alleine in China rund fünf Millionen Fachkräfte.

Das Unternehmen HanKaiSi will seine Ressourcen im Bereich des Autonomen Fahren mit der neuen Ausbildungsstätte teilen. Derart wird es möglich, die Technologie auch offline zu studieren. Die Tests an realen Fahrzeugen seien wichtig, um die Technologie gänzlich zu verstehen. Der Lehrkörper besteht aus erfahrenem Personal aus dem Bereich, welcher auch beratend zur Seite steht.

Die Region Guizhou hat politisch einiges für die Entwicklung der Technologie getan, so der Chef von HanKaiSi, und unterstützt das Projekt. Zudem will man Vorschläge erarbeiten, die die Kosten der Tests senken sollen um damit die Industrie bei der Entwicklung zu fördern.

Derart ist auch eine Teststrecke auf einer Länge von 20 Kilometern geplant, wo man Vernetztes und Autonomes Fahren erproben kann. Der Name für die Teststrecke steht schon: Big Data Demonstration Avenue.

Quelle (englisch)

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