Aurora fokussiert sich auf Simulationstests

Das US-amerikanische Unternehmen Aurora hat beschlossen, die Tests verstärkt im Simulator stattfinden zu lassen.

Schon in diesem Jahr legte das Startup Aurora weniger Testkilometer zurück als im Jahr davor. Das wird sich auch im DMV-Bericht äußern, der im kommenden Monat herauskommen wird.

Aurora kündigte an, dass man kaum die Hälfte der Strecke aufweisen wird. In vielen Firmen wird die Anzahl der zurückgelegten Kilometer als Fortschritt bei der Bewertung der Autonomen Fahrzeugtechnik bewertet. Doch Aurora sieht die Verringerung der Testkilometer als Fortschritt.

Denn statt Fahrten in der realen Welt zu absolvieren, setzt das Jungunternehmen auf Simulationstests. Wo die Fahrten im öffentlichen Verkehr um die Hälfte sanken, nahmen die Simulationsfahrten um den Faktor 100 zu. Dabei greift man nicht auf Spieleplattformen zurück, auch wenn diese optisch ansprechender seien. Doch damit erhalte man nicht immer die besten Ergebnisse.

Aurora nutzt dafür das Simulationstool namens Offline Executor. Außerdem bedient man sich eines HD-Kartensystems namens Atlas, deren Daten für die gesamte Flotte bereitgestellt wird.

Dennoch will man die eigene Flotte erneuern und setzt dabei auf Fahrzeuge von Fiat-Chrysler. Wie schon der Branchenprimus Waymo setzt man auf Chrysler Pacifica-Minivans.

Das Unternehmen kooperiert mit Hyundai und Kia, die wiederum ein Joint Venture mit Aptiv gründeten. Der Volkswagenkonzern beendete die Zusammenarbeit zugunsten der Kooperation mit Ford und dessen Startup Argo AI.

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