Auch Toyota setzt auf Linux

Für sein neues Modell Camry in den USA wird Toyota auf Linux setzten. Weitere Modelle, auch von Lexus, sollen folgen.

Erst vor Kurzem ist ArcCore der Linux Kooperation Automotive Grade Linux (AGL), wo sich Toyota bereits, mit weiteren Herstellern, befindet. Nun will man Linux in ein neues Modell einbauen, um mehr Flexibilität zu erreichen.

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Das Infotainmentsystem im neuen Toyota Camry, der in den USA verkauft wird, wird auf einem Linux-Betriebssystem basieren. Dass die Software Open-Source ist, ist für Toyota ein Vorteil – vor allem gegenüber Apple und Google. Denn diese Betriebssysteme implizieren, dass diese Firmen auch Zugang zu den Daten bekommen, die sich monetarisieren lassen.

Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität bei der Anpassung des Systems an die Anforderungen des Herstellers. Außerdem spart man Kosten und Zeit, da die Entwicklung der Plattform mit anderen Autohersteller geschieht. Dazu gehören beispielsweise Mazda, Suzuki oder Mercedes-Benz. Derart, so die Hoffnung, werde es auch international zum Standard und es könnte weiterführende Technologien tragen – bis hin zum Autonomen Fahren.

Die separate Entwicklungen verschiedener Hersteller müssen gebündelt werden, davon ist man bei Toyota überzeugt. Derart sei die Kompatibilität gewährleistet aber vor allem spare man ein.

So will Toyota auch weitere Modelle, auch jene von Lexus, künftig mit Linux Betriebssystemen ausstatten. Dies sei ein Schritt der Autoindustrie, die Kontrolle über die Software im Fahrzeug wieder zurück zu bekommen, so die Quelle. Derart sei man nicht auf Dritte angewiesen, wenn man etwas ändern will.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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