Assistenzsysteme in Deutschland | DA Direkt

Eine Umfrage des Versicherungsunternehmens DA Direkt behandelte das Thema der Assistenzsysteme in Deutschland.

Die Assistenzsysteme im Auto sollen die Fahrenden im Verkehr unterstützen, doch in Deutschland herrscht diesbezüglich Unsicherheit vor, wie eine Studie des Unternehmens DA Direkt in einer Umfrage herausfand.

Opel Assistenzsystem © GM Company

© GM Company

51 Prozent gaben an, kein Vertrauen in die Technik zu haben, 37 Prozent fürchten gar eine Ablenkung und 22 Prozent glauben, dass die Technik noch nicht sicher ist. Derart gaben 26 Prozent an, dass die Sicherheitssysteme keinen Zugewinn mit sich brächten. Dabei verwundert es nicht, dass die Hälfte die Kontrolle über das Auto nicht abgeben will.

Dennoch glauben 39 Prozent der Befragten, dass Assistenzsysteme die Sicherheit im Verkehr erhöhen. 36 Prozent prognostizieren diesbezüglich eine Reduktion der Unfallzahlen. Man könnte meinen, das gelte nur für die anderen.

Doch 60 Prozent gaben auch an, dass sie während der Fahrt häufig abgelenkt werden. 37 Prozent machen andere Fahrende dafür verantwortlich, ein Drittel die Radfahrenden. 16 Prozent schoben die Schuld für das eigene Abgelenktsein auf den Fußverkehr.

13 Prozent sehen die Bedienung des Navigationsgeräts als Ablenkung, Zunahme von Speisen und Getränken ist es für zwölf Prozent und neun Prozent gaben an, das Flirten aus dem Auto heraus lenke sie ab. Das Smartphone wird vor allem von jüngeren Fahrenden genannt und der Wert liegt bei 18 Prozent. Bei der Alterskohorte unter 30 steigt der Wert auf 37 Prozent an.

Besonders frappierend sind die Aussagen, dass 59 Prozent der Jüngeren während der Fahrt Nachrichten schreiben und 45 Prozent ein Foto während der Fahrt machen.

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