Arm und das Gremium für Autonomes Fahren

Der britische Chiphersteller Arm gründet ein Konsortium für das Autonome Fahren.

Das Unternehmen Arm hat sich auf die Halbleitertechnologie spezialisiert und ist Teil des SoftBank-Imperiums. Der japanische Konzern SoftBank hat sich bei zahlreichen Unternehmen der Autonomen Fahrzeugbranche eingekauft.

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Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Hersteller General Motors und dem japanischen Autobauer Toyota will Arm Computersysteme für das Autonome Fahren entwickeln. Das Ziel ist die Entwicklung der Selbstfahr-Technik voranzutreiben.

Das Unternehmen Arm stellt auch die Grundlage für die Smartphone-Chips her, nicht aber die Chips selbst. Mit der Autoindustrie ist das Unternehmen seit rund 20 Jahren verknüpft und gehörte zu den ersten Ausstattern für digitale Technik im Auto.

Weitere Unternehmen, mit denen man die Gründung von Autonomous Vehicle Computing Consortium (AVCC) initiierte, sind: Bosch, Continental, Denso, Nvidia und NXP. Die Zusammenarbeit basiert auf der Annahme, dass die Anzahl der benötigten Chips im Auto ansteigt. Dabei will man sich vor allem auf das Autonome Fahren fokussieren und neue Chips liefern, die kleiner und energieeffizienter sind.

Das AVC-Konsortium stellt ein unabhängiges Gremium da, das aus Mitgliedsbeiträgen finanziert wird. Aber man wird die Ergebnisse auch Dritten zur Verfügung stellen. Man will derart die Software für die Technik vereinfachen, sodass sie auf den Chips verschiedener Hersteller läuft.

Quelle (englisch)

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