Argo AI: Strategiewechsel bei der Kommerzialisierung des Autonomen Fahrens

Das Unternehmen Argo AI will seine Strategie bezüglich der Kommerzialisierung des Autonomen Fahrens neu ausrichten.

Das mit Ford und dessen Kooperationspartner Volkswagen arbeitende Unternehmen für Autonomes Fahren, Argo AI, plant einen Wechsel der Kommerzialisierungsausrichtung beim Autonomen Fahren.

Princeton Argo lidar

Princeton Argo Lidar

Die meisten Branchenbeteiligten setzten auf die Bereitstellung von Robotertaxis, was mit einem Wandel vom Hersteller zum Mobilitätsdienstleister einhergeht. So hat der Kooperationsverbund von Mercedes-Benz und Bosch jüngst derartige Tests in San José im US-Bundesstaat Kalifornien gestartet. Auch Aptiv mit Lyft oder der französische Hersteller Navya mit dem Autonom Cab orientieren sich in diese Richtung. Vor allem aber Waymo hat diesbezüglich die Nase vorn.

Doch Argo AI will sich von dieser Strategie befreien und plant, die Technik anderweitig zu kommerzialisieren. Konkret will man die Fahrzeuge an seine Kooperationspartner verleihen, wobei die Rechnung pro zurückgelegter Strecke erstellt wird. Derart sollen die Fahrzeuge für den Güter- oder Personentransport genutzt werden, die von Ford oder Volkswagen betrieben werden. Auch Betriebsfahrten könnte das umfassen.

Die Technik, so der Plan, soll ab 2021 bereitstehen und zunächst in drei US-Städten eingeführt und bei Ford anfangs vor allem in den Ford Transit Connect eingebaut werden. Dabei will man unterschiedliche Konzepte erproben. Volkswagen will 2022 oder 2023 soweit sein und den Moia-Fahrdienst mit der Argo-Technik ausstatten. Die Technik, so Argo-Chef Salesky, kann in ganz unterschiedlichen Fahrzeugen integriert werden.

Die Details zu den geplanten Bedingungen, also wie hoch die Kosten für die gefahrenen Kilometer sein sollen, wurde nicht bekannt.

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