Apples freiwilliger Sicherheitsbericht

Die Unternehmen der Autonomen Fahrbranche können in den USA einen freiwilligen Sicherheitsbericht abgeben. Das tat jetzt auch Apple.

Der IT-Konzern aus den USA, Apple, hat der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) einen Sicherheitsbericht übergeben. Das verwundert insofern, als dass Apple immer ein großes Geheimnis aus den eigenen Projekten macht. Das gilt insbesondere für das Projekt Titan, wobei es um die Entwicklung des Autonomen Fahrens geht.

Erst vor Kurzem wurde der kalifornische Report über Ausfälle in dem Bundesstaat der USA veröffentlicht. Darin war auch Apple vermerkt. Man gab an, dass man 79.745 Meilen (128.337 Kilometer) gefahren sei und es 6.951 Ausfälle gab. Beim neuerlichen Report geht es um die Entwicklung in den USA und über Sicherheitsbelange. 

Schon andere Firmen, wie Ford, General Motors und Waymo, gaben diese Berichte ab. Auch Startups, wie Zoox und Nuro waren unter den insgesamt elf Firmen, die Sicherheitsberichte abgaben. Während diese Berichte dutzende Seiten ausmachten, war der Bericht von Apple bemerkenswert kurz. Auf rund sieben Seiten beschreibt der Konzern sein Interesse am Autonomen Fahren in nicht detaillierter Form. Derart gibt man auch keine Auskunft über die Vermarktung dessen.

Der Bericht ist freiwillig, so auch die Anforderung der NHTSA. Schon unter Obama war diese Angabe freiwillig, doch gab es einige Regularien. Seitdem die Trump-Administration an der Macht ist, sind die Regeln weiter aufgeweicht worden. Dies betraf auch die Vernetzungsbestimmungen. Das ermöglicht es auch dem Applekonzern, so wenig wie möglich zu veröffentlichen, obwohl ein Bericht vorliegt. Wobei auch die anderen Sicherheitsberichte bisher nur wenige Informationen enthielten. So erschienen die Berichte eher wie Marketingprospekte.

Apple referiert in seinem Bericht auf die Investitionen in das Studium für Künstliche Intelligenz und Autonomes Fahren. Man testet auf einem geschlossenen Gelände und in Simulationen, bevor man auf die Straße fahre. Wenn es zu einem Ausfall käme, würden die Testfahrenden optisch und akustisch gewarnt werden.

Auf der Straße habe man das Testen mit 70 Fahrzeugen verstärkt und von April 2017 bis November 2018 fuhr man 80.739 Meilen, wobei es 76.585 Ausfälle gab. Diese Ausfälle teilte man in zwei Kategorien ein: Ausfall der Software (40.198 mal) und manuelle Übernahme durch die Testfahrenden (36.359 mal). Dies betraf den Zeitraum bis Juni 2018. Ab Juli 2018 änderte man die Methodik und beschreibt relevante Ausfälle. Bei einer Fahrleistung von 56.135 Meilen kommt man dann auf einen Ausfall alle 2.005 Meilen.

Quellen: The Verge und Autonews

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