Apple-Prozess: Beklagter plädiert auf nicht schuldig

Der ehemalige Angestellte bei Apple, Zhang Xiaolang, plädiert auf  ‘Nicht-Schuldig’.

Zhang Xiaolang soll bei Apple an der Entwicklung einer Platine für die Sensorfusion für das Autonome Fahren beteiligt gewesen sein und offenbar gelang ihm ein Durchbruch. Mit den Plänen für dieses System, so die Anklage, wollte er sich nach China absetzen. Dort soll er sich dem Startup Xiaopeng Motors als Arbeitskraft angeboten haben. Doch er wurde zuvor am Flughafen in Kalifornien festgenommen.

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Der Fall erinnert an den Fall von Waymo, bzw. damals noch Google, als Anthony Levandowski mit den Daten für einen Lidar zu Uber übergelaufen war. Der Prozess wurde inzwischen eingestellt und Uber zahlte 245 Millionen US-Dollar an Waymo. Doch weil Apple sich nur in den seltensten Fällen in die Karten schauen lässt, warf die Anklage ein Licht auf das, was Apple geheim halten wollte: Deren Arbeiten im Bereich des Autonomes Fahrens.

Der Anklagte erklärte sich nun vor einem Bundesgericht in San José im US-Bundesstaat Kalifornien für nicht schuldig. Der Richter hat ihn nun bis zur Anhörung aus der Haft entlassen. Inzwischen hat er sich einen Anwalt genommen, namentlich Daniel Olmos. Xiaolang bestreitet nicht, dass er die Daten heruntergeladen habe. Aber nicht um sie zu stehlen, sondern weiterhin Zugang dazu zu haben.

Das Startup Xiaopeng Motors will mit den Behörden zusammenarbeiten, aber sie bestreiten, dass er in ihrem Auftrag handelte oder dass es einen Plan gab, die Informationen an die Firma weiterzugeben. Man habe und werde sich streng an die Gesetze der jeweiligen Länder, China und USA, halten und man nehme den Schutz des geistigen Eigentums ernst.

Der Staatsanwalt, Matt Parrella, fordert unter der Anklage des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 US-Dollar.

Quelle (englisch)

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