Apollo-Oxbotica: Autonome Fahrtests und die Versicherungsfrage

Apollo-Oxbotica: Autonome Fahrtests und die Versicherungsfrage

Die Apollo-Gruppe hat eine Versicherungslösung für Europa ausgearbeitet und Oxbotica hat sie umgesetzt.

Das Versicherungsunternehmen, Apollo Group, hat eine einzigartige Versicherungslösung für Europas erste autonome Straßenfahrt ohne Bordpersonal auf der öffentlichen Straße erarbeitet, die vom Start-up Oxbotica umgesetzt wurde. Das Unternehmen Oxbotica testet das autonome Fahren auch in Deutschland, die Versicherung gilt hier aber noch nicht.

Es ist die erste Versicherungslösung ihrer Art und gilt für Großbritannien, wo Oxbotica einen Sitz hat. Die Versicherung ist speziell auf die neuen und sich entwickelnden Risiken im Zusammenhang mit dem autonomen Fahren auf Level 4 zugeschnitten. Das Versicherungsprogramm wurde von Apollo ibott über seinen Managing General Agent (MGA) in Kooperation mit dem Versicherungsunternehmen Aioi Nissay Dowa Europe im Vereinigten Königreich erstellt und vom Rück-/Versicherungsmakler Marsh arrangiert.

Damit wird das elektrische Fahrzeug von Oxbotica in Oxford ohne Sicherheitfahrende betrieben und stellt einen Meilenstein auf dem Weg zur  Kommerzialisierung des autonomen Fahrens dar. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern, wie beispielsweise ZF oder NEVS, wird die Technologie autonome E-Shuttles ermöglicht.

Ein anderes Projekt dieser Art wurde im Herbst 2021 zwischen Baidu und dem Rückversicherer Swiss Re beschlossen, wobei es auch um das Versicherungs- und Risikomanagement für autonomes Fahren ging.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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