Anthony Levandwoski ist wieder da: Kache.ai

Der ehemalige Google und ehemalige Uber Entwickler, Anthony Levandowski, ist mit dem Startup Kache.ai zurück.

Vor nicht allzulanger Zeit klagte Waymo (Google) gegen Uber, was mit einem Vergleich ausging, in dem Uber an Waymo 245 Millionen US-Dollar bezahlte. Dabei ging es um den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen, was Levandowski offensichtlich angestellt hatte. So hatte er über 14.000 Dateien von Google mitgehen lassen, als er dort kündigte.

Mit den Dateien war es wohl möglich einen günstigen Lidarsensor zu bauen, was damals gerade Waymo gelang. Derweil gibt es weitere Prozesse gegen den Mann. Uber hatte danach mit dem tödlichen Unfall umzugehen, der jüngst aufgeklärt wurde und man warb um Waymo als Kooperationspartner. Das hat der Chef von Waymo, John Krafcik, inzwischen zurückgewiesen. Man arbeite bereits mit Lyft.

Dessen ungeachtet hat Levandowski nun ein neues Startup gegründet: Kache.ai. Wobei dies nicht so offensichtlich angelegt worden war. Denn offiziell soll er nichts mit dem Unternehmen zu tun haben, was wohl seiner Reputation geschuldet ist. So ist denn der Chef des Unternehmens ein Thomas S. Lee Jr., welcher zwei Firmen besitzt. Sie haben beide ihren Sitz in San Diego und eine davon ist Kache.ai.

Die Firmenadresse verweist aber offenbar nach St. Helene im US-Bundesstaat Kalifornien. Das Anwesen gehört dem Vater von Levadowski und die Stiefmutter war ihrerseits bereits CEO eines Startups mit Namen 510 Systems – wohl ebenfalls im Auftrag von Levandowski und was Google damals aufkaufte.

Der Name des Unternehmens soll aus dem Chinesischen stammen und mit Lkw übersetzt werden können. Die inzwischen leere Website des Unternehmens zeigte zuvor an, dass man Lkws automatisieren will und das für gewerbliche Anwendungen.

Das alles sind zwar Indizien, aber wie das Magazin Techcrunch anhand ungenannter Personen herausfand, ist Levandowski sehr wohl mit Kache.ai verbunden.

Quelle (englisch)

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