Ameisengroßer Roboter bewegt sich durch Vibrationen

Forschende der Georgia Tech haben einen Bot entwickelt, der sich durch Vibration fortbewegen kann und nur zwei Millimeter groß ist.

Das Ziel der Minibots könnte es in Zukunft sein, gegen Krankheiten im Körper vorzugehen. Denn der kleine Bot ist mit seinen zwei Millimetern so groß wie kleine Ameisen. Dank Vibrationen können sie sich fortbewegen. Diese Vibrationen können durch Töne, von einem einfachen Lautsprecher oder durch Ultraschall, erzeugt werden.

Der Bot verfügt über vier kleine Ausstülpungen an der Unterseite, die auf die Vibrationen reagieren. Je nach Frequenz kann man unterschiedliche Bewegungen erzeugen. Die Aktuatoren befinden sich außerhalb des Bots, da es keine Batterien in der Größe gibt.

Neben dem Einsatz im Körper können die Roboter auch als Sensoren in der Umwelt eingesetzt werden. Noch ist die Entwicklung aber nicht abgeschlossen, da man die Technologie noch robuster machen muss.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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