ALPR Kennzeichenleser der US-Polizei unter Beschuss

Die ALPR (Automatic License Plate Recognition) widerspricht dem Datenschutz und ist Ziel von Kriminellen.

In den USA ist die Technik bereits im Einsatz und in Deutschland will das die Regierung ebenfalls: ALPR. Die automatische Kennzeichenerkennung wird aber auch von Kriminellen in den USA ausgenutzt.

Autobahn in Berlin

Dabei bedient man sich der Kameras, die am Straßenrand die Kennzeichen vorbeifahrender Autos erkennen. Diese Technologie wird von der Polizei genutzt, um beispielsweise gestohlene Fahrzeuge oder flüchtige Personen zu finden. Doch die Kennzeichenerkennung impliziert mehr Daten, als nur das Kfz-Kennzeichen.

Mittels der Vorgehensweise können die Behörden oder die Kriminellen herausfinden, wo man lebt, wo man hinfährt und mit wem man zusammen fährt. Es ist ein massiver Eingriff in die Privatsphäre der Menschen, die in den USA und bald auch in Deutschland massenhaft eingesetzt wird. Derart ist der Überwachungsstaat bereits wahr geworden, der feuchte Traum eines DDR-Stasi Agenten.

Die Kameras liefern ihre Daten über das Internet an die Behörden und da kommen die kriminellen Elemente ins Spiel. Sie spähen die sensiblen und persönlichen Daten der Fahrzeuge aus, denn eine Datensicherheit ist nicht gewährleistet. Das könnte durchaus auch in Deutschland so kommen, denn dass die Behörden es hierzulande nicht so mit dem Cyberschutz haben, haben die jüngsten Vorfälle aufgezeigt.

Forschende in den USA fanden schon vor Jahren ALPR-Kameras im Internet und konnten die gesammelten Daten abgreifen. Daran hat sich seit der Aufdeckung der Sicherheitslücke nichts geändert. Wie das Magazin Techcrunch herausfand, ist der Zugriff sogar ohne großen Aufwand möglich.

Den Grund sehen Fachleute darin, dass man die Technologie einmalig anschafft und dann laufen lässt, ohne sich weiter darum zu kümmern. Investitionen in die Cybersicherheit werden, wie in Deutschland auch, nicht getätigt.

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