Alliance for Automotive Innovation veröffentlicht Roadmap für Autonomes Fahren in den USA

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Die Alliance for Automotive Innovation, kurz Alliance, veröffentlicht einen 4-Jahres-Leitfaden für Autonomes Fahren in den USA.

Der Alliance gehören Firmen wie Aptiv, Bosch, General Motors, Ford, Toyota oder Volkswagen an. Das Dokument legte die Alliance am vergangenen Mittwoch vor. Darin ist eine Roadmap für die kommenden vier Jahre mit Empfehlungen für die Bundesregierung bezüglich des Testens und des Einsatzes der Technik auf den öffentlichen Straßen.

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Das Dokument ist auf drei Schwerpunkte mit 14 Empfehlungen strukturiert, die man der Politik nahe legt, um die Regelungen zu harmonisieren und die Grundlage für längerfristige Ziele zu legen. Zu den geforderten Maßnahmen zählen beispielsweise das Einrichten einer neuen Fahrzeugklasse, nämlich der der autonomen Fahrzeuge.

Weitere Empfehlungen sind die Klärung, wie und inwieweit man die Autonomiefunktionen deaktivieren lässt, ein nationales Programm für Tests, Optimierung des Antragsverfahrens mit einheitlichen Leitlinien, die Obergrenze von autonomen Fahrzeugen anzuheben und eine Gesetzgebung, die dem Tempo der technischen Entwicklung entspricht.

Des Weiteren fordert man ein Zuschussprogramm für Staaten, womit die Tests ermöglicht werden und eine generelle Ausrichtung der Gesetze auf diese Technik. Außerdem sollen die Infrastruktur angepasst und entsprechende Anreize für die Forschung gesetzt werden.

Gerade erst hat Wyoming als 30. Bundesstaat eigene Gesetze zum autonomen Fahren angekündigt. Nach einigen Anläufen gibt es immer noch kein bundesweites Gesetz für die Technik.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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