Alexa erkennt Krankheit und macht Werbeangebote

Das Onlinekaufhaus Amazon hat ein neues Patent eingereicht, womit man beispielsweise die Krankheit kommerziell ausnutzen kann.

Amazon hat mit Alexa oder Echo einen Schritt in die privaten Räumlichkeiten gemacht. Nun geht man den nächsten Schritt.

Bosch Indego mit Alexa Steuerung

Bosch Indego mit Alexa Steuerung. Quelle: Bosch

Wenn man einen Echo im Haus hat, hört Alexa mit und führt Befehle aus oder gibt Antworten auf Fragen. Doch Alexa liest auch zwischen den Zeilen. Wenn man sich nicht gut fühlt, so hört man das an der Stimme der Betroffenen. Auch die KI Alexa hört das dank der Analyse der Stimme.

Derart kann Alexa dem Patent nach herausfinden, ob man krank ist oder sich beispielsweise nicht gut fühlt. Wenn Alexa das feststellt, gibt es Tipps – also Werbung. Das Patent hat Amazon bereits im Frühjahr 2017 eingereicht und nun publik gemacht. Wenn man hustet oder eine depressive Stimmung in der Stimme erkennbar ist, könne man auf den Gesundheitszustand schließen. Derart schlägt Alexa nun die entsprechende Werbung vor: Hustenbonbons oder Stimmungsaufheller.

Nebst der Frage nach der Bestellung kommt auch der Hinweis auf eine mögliche Expresssendung. Mit Krankheiten lässt sich gutes Geld verdienen, das weiß nicht nur Amazon.

Außerdem bedient man sich auch weiterer Daten, derer man habhaft werden kann. So soll der Browserverlauf ausgewertet werden. Derart sollen auch die Metadaten oder Suchbegriffe in die Analyse einbezogen werden. Zusammen mit der Stimmanalyse lassen sich auch weitere Hinweise auf die körperliche oder psychische Verfassung finden. Auch Langeweile oder Stresssituationen könnte man kommerziell auswerten.

Dafür braucht es vor allem einen Grundzustand, sodass man Abweichungen davon erkennen kann. Dabei geht es aber nicht nur um die dort Wohnenden, sondern auch deren Besuch.

Quelle

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