Affectiva: KI zur Emotionserkennung im Auto

Die MIT-Auskopplung Affectiva hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die Emotionen am Steuer erkennen soll.

Affectiva heißt das Unternehmen, das aus einem Projekt des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ausgekoppelt wurde. Die Aufgabe der Künstlichen Intelligenz des Unternehmens ist es, die Gefühle der Fahrenden zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Nachts wird man Muede

Einen besonderen Fokus legt man dabei auf das Gefühl des Zorns, das beim Autofahren ja schon mal entstehen kann. Eine Studie aus den USA belegte jüngst, dass die Verkehrsdichte im Zusammenhang mit Gewalt steht. Erkennt die Künstliche Intelligenz, dass die Person hinter dem Steuer aggressiv wird, soll beruhigende Musik ertönen.

Aber es geht auch um Müdigkeit und Aufmerksamkeit, die überprüft werden. Wird so etwas festgestellt, warnt das System und empfiehlt beispielsweise eine Pause vom Fahren. Die Tests dazu sind derzeit in vollem Gange.

Zur Erfassung der Emotionen bedient man sich der Kameras und anderer Sensoren. Diese überwachen das Gesicht, die Gestik und die Aussprache der Fahrenden. Inzwischen habe das Unternehmen eine beachtliche Sammlung angelegt, mit der man die Künstliche Intelligenz füttert und trainiert.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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