Addison Lee & Oxbotica | Autonome Fahrdienste 2021

Der On Demand-Fahrdienst Addison Lee und der Oxford Ableger Oxbotica wollen 2021 einen Autonomen Fahrdienst anbieten.

Die beiden Unternehmen, Addison Lee und Oxbotica, haben sich zusammen getan, um das Autonome Fahren zur Marktreife zu bringen. Das soll schon in drei Jahren gelingen und in London angeboten werden.

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Die Entwicklung soll durch die Zusammenarbeit der beiden Firmen vorangetrieben werden. Damit will man sich auch gegenüber dem Fahrdienst Uber behaupten, der ebenfalls auf das Autonome Fahren in der Zukunft setzt. Dafür sucht Uber derzeit noch Geldgebende.

Zunächst wollen die beiden Kooperationspartner, Addison Lee und Oxbotica, die Straßen der britischen Hauptstadt digital vermessen. Die damit erstellten Karten sind eine der Grundlagen für das Autonome Fahren und beinhalten u. a. die Fahrbahnmarkierungen, die Position der Bordsteine, Verkehrsschilder und Ampeln.

Zum Einsatz sollen Autonome Shuttles kommen, die dann beispielsweise die Fahrt zur Arbeit, zur Universität oder zum Flughafen ermöglichen. Addison Lee erhofft sich davon die Reduzierung von Staus, freie Parkplätze und die Verbesserung der Luftqualität in London. Von wem diese Shuttles gestellt werden sollen, wurde genauso wenig bekannt, wie die finanziellen Details der Zusammenarbeit.

Addison Lee plant die Führung innerhalb Großbritanniens zu übernehmen und seine Fahrzeuge frühestmöglich umzustellen. Autonomes Fahren bedeute die Zukunft der Branche und das bei einer Erhöhung der Verkehrssicherheit. Jedoch musste Addison Lee jüngst einen jährlichen Verlust von über 20 Millionen britischen Pfund konstatieren und die Entwicklung des Autonomen Fahrens ist eine teure Angelegenheit. Daher suchen die beteiligten Firmen, wie Uber oder auch General Motors, nach Investitionsgebenden.

Oxbotica, die die Software in die Kooperation einbringen, gehörte zu den ersten Unternehmen in Großbritannien, die mit den Tests an der Technik begonnen haben. Außerdem verfügt Oxbotica mit Axa über einen potenziellen Versicherer an seiner Seite, der überlegt, die Fahrzeuge von Navya zu versichern. Navya ist ein Hersteller Autonomer E-Shuttles und damit ein möglicher Lieferant für die Fahrzeuge

Großbritannien will eine Führungsrolle bei der Entwicklung des Autonomen Fahrens übernehmen und bis 2035 sollte die Branche einen Wert von 28 Milliarden Pfund haben. Der britische Finanzminister Philip Hammond will das Autonome Fahren bis 2021 in Aktion sehen und plant, dass es dafür kein Überwachungspersonal an Bord geben soll.

Quelle (englisch)

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