Abellio testet Mobileye Sicherheitssysteme

Das Transportunternehmen Abellio London testet Sicherheitstechnik von Mobileye mit Erfolg.

In die Busse des Transportunternehmens Abellio wurde die Mobileye Kollisionsvermeidungstechnologie eingebaut und derart ist bereits eine Reduktion von Unfällen und Verletzungen zu verzeichnen.

Abellio mit Mobileye-Technik

Abellio mit Mobileye-Technik. Quelle: Intel

Die Sicherheitstechnik des Unternehmens Mobileye, welches zum Chiphersteller Intel gehört, impliziert Hard- und Software, welche die Strecke, die Verkehrszeichen und die Verkehrsteilnehmenden beobachtet. Die Integration der Technik in die Busse des Unternehmens Abellio wird durch die Institution Transport for London (TfL) bezuschusst. Man erhofft sich dadurch die Verkehrssicherheit bezüglich der Radfahrenden, des Fußverkehrs und bezüglich der Motorräder zu erhöhen.

Abellio London betreibt 48 Busstrecken in der britischen Hauptstadt und verfügt über eine Flotte von 740 Fahrzeugen. Davon wurden 66 Busse mit der Technik ausgestattet, die auf drei Routen fahren. Zur Sensorik gehören Kameras an der Innenseite der Windschutzscheibe.

Seit dem Start der Tests hat sich die Anzahl der Unfälle um 29 Prozent und die Zahl der Verletzungen um 60 Prozent reduziert. Die Technik von Mobileye setzt auf akustische und optische Warnungen. Die nötigen Systeme dafür wurden nachgerüstet, was mit nahezu allen Fahrzeugen möglich sei, wie die Pressemitteilung von Intel durchblicken lässt. Finale Ergebnisse will man zum Ende des Jahres liefern.

Konkret installierte man bei den Bussen von Abellio die Vorwärtskollisionswarnung, den Rad- und Fußverkehrswarner, das Abstandshalte-Warnsystem, den Spurverlassenswarner und die Verkehrszeichenerkennung mit Fokus auf Geschwindigkeitsbegrenzung.

Große Nutzfahrzeuge, wie Lkws und Busse, sind oftmals an tödlichen Unfällen beteiligt. Die Opfer dabei sind dabei nicht selten Radfahrende oder Zufußgehende.

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