Abbiegeassistenten sind beliebt

Neuer Mercedes-Benz Actros mit MirrorCam New Mercedes-Benz Actros with MirrorCam

Der Fahrzeughersteller Mercedes-Benz konstatiert eine gesteigerte Nachfrage nach Abbiegeassistenten.

Eine Neuauflage der Subventionen für die Integration von Abbiegeassistenten aus dem Verkehrsministerium ist ein Symptom der geforderten Verkehrswende, die sich auch an einer erhöhten Nachfrage nach Assistenzsystemen abzeichnet. Vor allem der Abbiegeassistent ist wegen der Zunahme des Verkehrs in den Städten gewünscht.

Neuer Mercedes-Benz Actros mit MirrorCam

Denn oft sind Radfahrende und Zufußgehende das Opfer des Toten Winkels von Lkws. Allein in Berlin starben dieses Jahr 17 Personen auf dem Rad im Verkehr zu Tode gekommen. Viele Unfälle mit Lkws lassen sich durch eine Warnung über Hindernisse im Toten Winkel verhindern. Hier setzt der Abbiegeassistent ein.

Das System von Mercedes-Benz verfügt über mehrere Warnstufen aus akustischen und visuellen Hinweisen. Das Konzept ist im Actros, Arocs oder Econic ab Werk erhältlich. Nachrüstungen sind für Modelle bis zum Baujahr 2017 möglich. Ab Juni wird der Active Sideguard Assist (ASGA) verfügbar sein, der nicht nur warnt, sondern bei einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Stundenkilometer autonom bremst, sollte der Mensch nicht reagieren.

Es gibt aber nicht nur von Mercedes-Benz solche Systeme. Auch beispielsweise Continental bietet Nachrüstlösungen an.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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