AAA: Es muss Vertrauen geschaffen werden

Die American Automobile Association (AAA) hat eine Umfrage zum Autonomen Fahren erstellt und kommt zu dem Schluss, es muss um Vertrauen geworben werden.

Wie lange die Entwicklung des Autonomen Fahrens noch dauern wird, ist unklar. Aber, dass die Menschen der Technik vertrauen müssen, um sie zu kommerzialisieren, ist sicher. Hier besteht noch Nachholbedarf, so die Studie aus dem Hause AAA.

Bevoelkerung mitnehmen

Bevölkerung mitnehmen

Die alljährlich Studie der Institution AAA ergab, dass das mangelnde Vertrauen der Kundschaft überwiegt und dass die Industrie, die Menschen dabei abholen muss. Die Angst, dem Auto die Kontrolle zu übergeben, dominiert. 71 Prozent der Befragten fürchten sich vor der Fahrt in einem Autonomen Fahrzeug.

Damit steigt die Zahl der skeptischen Menschen von 64 Prozent von 2018 auf 77 Prozent. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch die J.D. Power Studie aus diesem Jahr.

Die Wahrnehmung der Technik muss sich ändern und das sei auch die Aufgabe der Industrie. Dabei empfiehlt man der Branche, die Erfahrung der Menschen mit der Technik zu verändern. Sie müssen die Technik als sicher erleben. Das, so die Erfahrung der AAA, gelinge mit auch Teilautonomen Fahrzeugen. Derart würde die Akzeptanz und damit auch die Absatzfähigkeit steigen.

Dabei soll man sich auch der Benutzungsfreundlichkeit der Assistenzsysteme widmen und dies bereits in die Entwicklung mit einfließen lassen. Es braucht fortlaufende Einblicke der Bevölkerung in die Entwicklung von Produkten und Verbesserungen der Systeme.

Dabei spielt man besonders auf Warnsysteme wie Verkehrszeichenerkennung, Spurverlassenswarnungen, Kurvengeschwindigkeitswarnungen, Gefahrenwarnungen, Toter-Winkel-Warnungen und Warnmeldungen für Querverkehr an. Die Einstellung zur Sicherheit könnte durch die Nutzung von Autonomen Notbremssystemen und Systemen, die das Navigieren auf den Fahrspuren erleichtern, geändert werden.

Die ordnungsgemäße Nutzung von Systemen der Stufe 1 und 2 verbessern zudem den Komfort sind für das Autonome Fahren von enormer Bedeutung, so die Studie. Dabei muss man die Usability in den Vordergrund stellen. Dies entspricht auch einer weiteren Studie von J. D. Power über die Nutzung der Assistenzsysteme. Darin wurde konstatiert, dass die Menschen solche Systeme deaktivieren, wenn es zu störenden Warnungen kommt. Derart empfiehlt man die Alarmoptionen intuitiv zu gestalten.

Des Weiteren sollte man die Vernetzung nutzen, um Erkenntnisse über die Nutzungsanalyse zu gewinnen. Derart könnte man die Systeme verbessern. Auch das könnte das Vertrauen in die Autonome Fahrzeugtechnik stärken.

Je schneller die Branche sich dem Thema widmet, desto besser wird das Autonome Fahren angenommen und desto eher kann die Einführung der Technik erfolgen. Welchen Weg der Vertrauensbildung man wählt, ist weniger relevant. Aber man sollte auf der Nutzung von Level 1 und 2 Systemen aufbauen. Derart bereitet man den Markt für das Autonome Fahren vor.

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