5GAA: Roadmap 2030 vorgestellt

Die Vereinigung für die Verbreitung des Mobilfunkstandards 5G, 5GAA, hat die Roadmap für 2030 vorgestellt.

Der Vereinigung 5GAA gehören zahlreiche Firmen der Autonomen Fahrzeugbranche an, die auf den Mobilfunk als Vernetzungsstandard setzen. In diesem Bereich unterstützt man die Implementierung des Mobilfunks mit vor allem Demonstrationen der Umsetzung in verschiedenen Fahrzeugtypen verschiedener Hersteller. Zuletzt fand dies in Turin statt.

Funkmasten

Funkmasten

Die Koalition geht davon aus, dass der massenhafte Einsatz des 5G-Standards bei der Vernetzung der Fahrzeuge in den nächsten zwei bis drei Jahren stattfinden wird. Das ist eine der Aussagen des neuen Weißbuchs der 5GAA, in dem die Zukunft des Mobilfunks in der Autobranche skizziert wird.

Dabei wurden Empfehlungen genannt, womit die Automobil- und die Telekommunikationsbranche näher zueinanderfinden und derart ein Ökosystem ausbilden. Dabei spiele die sichere End-2-End Verbindung eine wichtige Rolle beim Autonomen Fahren und der Sensorauswertung.

Bereits jetzt würden 200 Millionen Fahrzeug weltweit mit dem Mobilfunk in Verbindung stehen. Ab 2025 wird die Zahl mit der vermuteten Automatisierung der Fahrzeuge zunehmen. Bis dahin wird die Vernetzung vor allem für die Gefahrenwarnung, die Kartendienste und Verkehrsdatenübertragung genutzt. Ab 2026 werde die Automatisierung weiter an Fahrt zunehmen und das kooperative Fahren wird die Hauptaufgabe der Vernetzung.

Dafür, so die 5GAA, brauche es die entsprechenden Frequenzen im Mobilfunknetz. Vor allem die Nutzung des 5855-5925-MHz-Bandes soll dabei besondere Berücksichtigung finden.  Dennoch soll das DSRC / WLANp Netzwerk einbezogen werden. An den Straßen soll die Mobilfunkabdeckung ausgebaut werden, wie es der VDA zum Autogipfel forderte, und es sollen weitere Funknetzwerke bereitgestellt werden, die derzeit für International Mobile Telecommunications (IMT) genutzt werden.

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