5G-Vorbild Berlin

Die Bundeshauptstadt Berlin will zum Vorbild für den Einsatz von 5G werden.

Dass der neue Mobilfunkstandard 5G in Berlin vertreten sein wird, ist klar. Schon bei 4G ist die Abdeckung in Berlin vorbildlich. Hier lohnt sich das Geschäft auch. Ein anderes Bild ergibt sich für die ländlichen Gebiete, in denen der Digital- und Verkehrsminister, Andreas Scheuer, Mut zur Lücke beweist.

Funkmasten

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Den Ausbau von 5G in Berlin hat der Berliner Senat mit dem Telekommunikationsanbieter Deutsche Telekom vereinbart. Dies wird aber nicht die ganze Stadt betreffen, sondern ausgewählte Bereiche der Hauptstadt. Dazu zählen die Technische Universität, die Freie Universität, die Außenstelle der Humboldt Universität Adlershof sowie die Siemensstadt. Im weiteren Verlauf sollen auch die Messe Berlin und wichtige Verkehrsbereiche mit der 5G-Abdeckung erreicht werden.

Die Stadt hilft der Deutschen Telekom mit den notwendigen Genehmigungen und ermöglicht den zügigen Ausbau der sogenannten Smart Cells. Diese werden an der Verkehrsinfrastruktur, wie den Lampen in der Stadt, angebracht. Wo genau, wird die Stadt erarbeiten. Neben der Deutschen Telekom will man auch den anderen Anbietern zusammenarbeiten. Der Start für das Projekt ist für den Sommer dieses Jahres festgelegt.

Erste Pilotprojekte der Deutschen Telekom wurden in Berlin-Schönefeld, wie dem InnoZ Campus, bereits initiiert. Aber auch am Hafen in Hamburg ist die Deutsche Telekom mit einem derartigen Projekt vertreten. Nach Berlin sollen weitere Teststädte einen 5G Zugang erhalten, wobei man mit Darmstadt beginnt.

Von der nun erfolgten Vereinbarung erhofft sich die Stadt Berlin eine frühzeitige Beteiligung an dem neuen Übertragungsstandard, der vor allem der ansässigen Industrie helfen soll. Die Deutsche Telekom erhofft sich von dem Ausbau mit Vorzug die nötigen Testverfahren, da man hier verschiedene Szenarien für 5G vorfindet.

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