5G aus der Menge der kleinen Sender

Forschende haben ein neues Konzept für die Bereitstellung von 5G überlegt, das mit weniger Antennen auskommt.

Auch wenn Deutschland bezüglich des 5G-Netzes weit abgeschlagen ist, hat der Ausbau für die Netzerrichtung weltweit bereits begonnen. Das Problem ist, es braucht viele Funkantennen, um die Abdeckung zu garantieren. Dabei schwankt der Bedarf je nach Gebiet stark.

Mobilfunkantennen

Mobilfunkantennen

 

Für die Bereitstellung braucht es also viel Hardware. Dafür haben sich nun Forschende eine Lösung überlegt. Die Funkeinheiten könnten statt über Antennen an hohen Gebäuden oder Bäumen auf Autos verteilt werden. Derart könnte man die parkenden Autos auch als Relaisstationen nutzen.

Der Ansatz basiert auf einem Forschungsansatz, der Busse als Standort für die 5G-Einheiten überprüfte. Doch die Bewegungen der Fahrzeuge machen eine Abdeckung schwer. Daher will man Autos nutzen, die parken. Damit hatte ein Team von Forschenden der Universität für Landwirtschaft und Technologie in Tokio in Japan durchaus Erfolg.

Der Crowd-Sourcing-Ansatz soll mit monetären und anderen Anreizen vorangetrieben werden. Die Funkgeräte könnten dabei mittels der Autobatterie mit Strom versorgt werden. Derart könnte die Abdeckung besser gelingen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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