1&1 Drillisch (United Internet) will bei 5G mitbieten

Der Internetanbieter 1&1 Drillisch, der großteilig zu United Internet gehört, will sich auch ins 5G Getümmel werfen.

Bisher haben die drei großen Mobilfunkanbieter, Deutsche Telekom, Vodafone und Orange, ihren Hut in den Ring geworfen. Nun will auch 1&1 Drillisch dazustoßen.

Funkmasten

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Es geht um die Vergabe der Frequenzen für 5G. Diese sollen eigentlich in diesem Frühjahr versteigert werden, doch die drei Mobilfunkanbieter wollen gegen die Bedingungen klagen. Denn sie fürchten, zu wenig Profit zu machen. Derart hat die Autoindustrie, die eine volle Abdeckung auch für das Autonome Fahren braucht, geplant, selbst ein Netzwerk aufzubauen. Der Verkehrs- und Digitalminister, Andreas Scheuer (CSU), hat der Abdeckungslösung, dem nationalen Roaming, eine Absage erteilt.

Der Mutterkonzern von 1&1 Drillisch, United Internet, will sich zum Bieterkonsortium dazugesellen. Dafür schickt man das Tochterunternehmen, 1&1 Drillisch, ins Rennen. Der Plan ist offenbar, ein eigenes Mobilfunknetz aufzubauen. Die Gerüchteküche um deren Teilnahme war schon zuvor entbrannt, nun wurde es bestätigt.

Damit konnte man auch kaum länger warten, denn noch diese Woche läuft die Bewerbungsfrist ab. Die Versteigerung wird von der Bundesnetzagentur durchgeführt, wobei es um die Frequenzbereiche von 2 GHz bis 3,6 GHz geht. Aber die reichweite-starken Frequenzen um zwei GHz sollen erst ab 2020 bis 2025 frei werden.

Das Unternehmen United Internet will aber offenbar mit dem chinesischen Anbieter ZTE den Ausbau des Mobilfunknetzwerks vornehmen. Das könnte zum Problem werden, denn ZTE steht, wie auch Huawei, unter Verdacht, für China zu spionieren. Derzeit wird auch hierzulande überlegt zumindest Huawei vom 5G Ausbau auszuschließen.

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