Waymo ./. Uber & Einigung

Der Uber Vorstand soll einen Bericht erhalten haben, den Kalanick kannte – sagt ein Zeuge. Führte das zur Einigung?

Im Prozess von Waymo gegen Uber sind neue Verdachtsmomente gegen Uber aufgebracht. Der Fahrdienstvermittler soll via Anthony Levandowski Daten von Waymo (Google) gestohlen haben und damit hatte man beim Autonomen Fahren einen unrechtmäßigen Vorteil.

Intel-Waymo-minivan

Intel-Waymo-minivan. Quelle: Intel

Daher fordert Waymo eine Milliardensumme als Wiedergutmachung von Uber und es deutet sich immer mehr ab, dass Uber mehr darin verwickelt ist, als man zugegeben hatte. Schon vor der Unterbrechung im letzten Jahr, bemerkte der Richter Alsup, dass man den Aussagen des Anwalts von Uber wenig Vertrauen schenken könne.

Ein Investor bei Uber hat nun vor Gericht bestätigt, dass der Uber Vorstand ein Gutachten bekommen habe, bei dem man untersuchte, ob der Aufkauf der Startups von Levandowski zu Problemen führen könne. Der damalige Chef von Uber, Kalanick, wußte nichts von einem solchen Gutachten.

Der Investor, Bill Gurley, hat Uber bereits verlassen und erklärte vor Gericht, dass der Name Levandowski in dem Dossier genannt wurde, sowie der Fakt, dass er Waymo Daten in seinem Besitz hätte. Diese Daten sollen aber von Uber nicht übernommen worden sein. AberKalanick hätte die Sitzung geführt, in der der Bericht veröffentlicht wurde.

Der Prozess sollte  nächste Woche fortgeführt, so die Quelle (englisch). Doch inzwischen hat man sich geeinigt.  Waymo erhält 245 Millionen US-Dollar in Aktien von Uber.

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