Waymo (Google): Günstiges Sensorpaket

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Auf der North American International Auto Show (NAIAS) hielt John Krafcik von Waymo die Keynote und gab Einblicke: Produktion, Sensoren und Tests der Hochautonomie.

Der Chef des Unternehmens Waymo, das zu Google (Alphabet) gehört, hat in seiner Eröffnungsrede Einblicke in die Strategie gegeben. Noch vor der Gründung von Waymo hatten Google und FCA eine Kooperation über Fahrzeuge vereinbart. Diese wurden in Michigan modifiziert.

Nun hat man offenbart, dass man ein neue Technik in die Chrysler Pacifica Modelle eingebaut habe, die man bereits diesen Monat in Arizona und Kalifornien testen will. In beiden US-Bundesstaaten hat Google (Waymo) eine Lizenz zum Testen Autonomer Fahrzeuge.

Teil der neuen Modelle ist ein Sensorpaket, bestehend aus Radar-, Kamera- und Lidarsystemen. Diese habe man selbst entwickelt und reduziere die Sensorkosten um 90 Prozent. Doch soll der neue All-in-One Sensor immernoch einen Preis von 7.500 US-Dollar haben. Der Marktführer Velodyne hat ein Lidarsystem angekündigt, das unter 50 US-Dollar liegen soll.

Nach Angaben des Unternehmens via DetroitNews sei es aber ein Durchbruch bei der Sensortechnik, was die anderen Unternehmen unter Druck setzen würde. Die Sensorsuite von Waymo, so Krafcik, ermögliche ein komplettes Bild des Umfelds, inklusive der Erkennung von Kindern oder der Entfernung.

Das neue Sensorpaket beinhaltet Lidarsensoren für kurze und weite Distanzen, sowie das bisherige System für die mittlere Distanz. Ebenso sind acht Kameras Teil der Sensorsuite, die einen Rundumblick in hoher Auflösung ermöglichen.

Damit würde man nun Level 4 der fünfteiligen SAE Kategorisierung erreichen – also Hochautonomie. Mit dieser Entwicklung überspringt Google (Waymo) tatsächlich die Teilautonomie. Da diese Systeme eine permanente Aufmerksamkeit erfordern, wollen nicht alle Hersteller solche Modelle einführen. Tesla hatte diesbezüglich bereits einen Todesfall zu beklagen.

Waymo hat außerdem bestätigt, dass man selbst keine Fahrzeuge produzieren möchte. Die Technik werde man in Fahrzeuge von Kooperationspartnern einbauen, so der Plan. Bisher hat Waymo zwei Kooperationspartner: Der erwähnte Fiat-Chrysler Konzern und Honda.

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