Wandel der Digitalisierung & Dobrindt

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Der Wandel der Digitalisierung soll, so Dobrindt, demokratisch gestaltet werden. Es geht um den Standort Deutschland.

Dass die Digitalisierung alle Branchen und alle Sphären der Gesellschaft erreicht, ist nun auch die Meinung des Bundesverkehrsministers. In einem Interview mit der Welt gab Alexander Dobrindt an, dass man sich dem Wandel stellt und dieser muss allen zugänglich gemacht werden.

Dobrindt bei Testfahrt A 9

Dennoch fordern nicht wenige seiner Schwesterpartei, CDU, die Aufgabe der Netzneutralität und inzwischen hat die Telekom eine „Überholspur“ eingerichtet, die man extra bezahlen muss. Mit Blick auf das Vernetzte und Autonome Fahren fordert beispielsweise die Kanzlerin Angela Merkel die Priorisierung solcher Systeme bei der Internetauslastung.

Es gibt Studien, die bei der Zunahme der Vernetzung eine Überlastung der Netzwerke prognostizieren. Auch das Fraunhofer Institut warnt in der Studie zu Hochautonomem Fahren diesbezüglich.

Gerade erst hatte man den Plan für den Zugverkehr modernisiert, denn zuvor war darin keine Digitalisierung vorgesehen. Inzwischen gibt es eine Strategie für den Straßenverkehr und ein Testgebiet für das Vernetzte und Automatisiertes Fahren auf der A 9.

Getrieben von der Frage um den Standort Deutschland setzt man nun verstärkt auf die Digitalisierung und damit auf den Internetausbau. Das Ziel ist erklärter Weise der flächendeckenden Einsatz von 5G LTE. Dafür hat man die Netzallianz Digitales Deutschland aktiviert, welche jährlich mit acht Milliarden Euro gefördert wird.

Darüber hinaus stellt die Politik 2,7 Milliarden Euro in den kommenden Jahren für weitere Förderprogramme bereit, um ländliche Gebiete einzubinden. Das will man auch mit High-Speed-Glasfasernetzen  erreichen.

Mit der einziehenden Digitalisierung ist auch die Software im Fahrzeug nicht mehr wegzudenken, tatsächlich reguliert sie bereits mehr Funktionen als manch einer glauben mag. Diesem Trend widmen sich nicht nur die großen Unternehmen, auch die kleinen Unternehmen. Mit Software kann sehr vieles machen, der VW Abgasskandal ist ein negatives Beispiel dessen.

Es sind also nicht nur Apps, sondern auch Software, welche direkt auf die Motorenleistung einwirken. Das sogenannte Chiptuning oder Digital Tuning verbessert die Leistung der Motoren um bis zu 30 Prozent. Je nach Einstellung kann die Software auch dazu dienen, den Spritverbrauch zu senken. Der Hersteller RaceChip spricht von bis zu einem Liter auf 100 Kilometer Ersparnis. Es ist also ein beträchtlicher Beitrag, den die Software liefert.

Hierbei bedient man sich eines Zusatzgeräts, welches zwischen Steuerung und der Sensorik eingefügt wird. Solche Systeme gibt es sowohl für Benziner als auch für Dieselfahrzeuge. Für solche Tuningboxen gibt es mehrere Anbieter. Dabei muss man auf das Modell achten, denn je nach Modell bedarf es einer entsprechenden Software, allen gemein ist nur die Schnittstelle OBD II.

Die Nischen haben sich bereits gebildet. Die Politik weltweit bemüht sich derzeit dieser neuen Realität gerecht zu werden.

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