VWs Unfallforschung

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Die Unfallforschung von VW dient der Entwicklung neuer Assistenzsysteme, dabei nutzt man auch Drohnen und Lidar.

Der Volkswagenkonzern will die Unfallgefahr mit Assistenzsystemen mindern, wie es auch von Sicherheitsverbänden gefordert wird. Vor dem Hintergrund steigender Verkehrsteilnehmender, forscht VW direkt am Unfallort – rund 120 Mal im Jahr. Sofern es sich dabei um einen Unfall mit einem VW-Modell handelte.

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Dabei wird der Unfallhergang und -Ausgang analysiert und der Unfallort mit Kameras erfasst. Dafür wird auch eine Drohne in die Luft geschickt. Zudem nutzt man einen Lidarsensor um die Umwelt in 3D festzuhalten.

Neben technischen Fachleuten, ist bei der Unfallanalyse auch ein Arzt zugegen, der die Verletzungen erklären soll. In Kooperation mit Krankenhäusern werden auch deren Daten in anoymisierter Form angefordert und fließen in die Überlegungen mit ein.

Derart entsteht eine virtuelle und dreidimensionale Rekonstruktion des Hergangs. Damit wird sowohl die Geschwindigkeit, als auch die Reaktion der Systeme ermittelt.

Mit Hilfe dieser Forschung, so VW, habe man beispielsweise den Emergency Assist entwickelt, welcher erkennt, dass der Mensch nicht mehr reagiert und das Fahrzeug sicher zum Stillstand lenkt. Das verhindert beispielsweise, dass das Auto auf die Gegenspur kommt und damit schwerwiegendere Unfälle auslöst.

Ähnlich verhält es sich mit dem City-Notbremssystem. Die Statistik aus dem Hause VW belege, dass 75 Prozent der Unfälle im Verkehr bei unter 25 km/h passieren. Erkennt der Mensch ein Hindernis nicht, so greift das radarbasierte System ein und bremst autonom ab. Nach NCAP Forschung, würden mit Autonomen Notbremssystemen 38 Prozent der Unfälle vermeidbar sein.

Die häufigste Verletzungsart bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h sei das Schleudertrauma. Auch hierbei helfe das Autonome Notbremssystem, als auch das ESP.

Pressemitteilung

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