Verkehrsministerium investiert in 13 weitere Projekte

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Das Bundesverkehrsministerium vergibt Förderbescheide in Höhe von 22 Millionen Euro für das Autonome Fahren.

Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat 22 Millionen Euro für das automatisierte Fahren bereitgestellt, die in 13 neue Projekte fließen.

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Das Geld ist Teil des 100 Millionen Euro schweren Forschungsprogramms zur Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr und soll die Innovationsstärke von Deutschland in dem Bereich erhöhen.

Seit der Etablierung des Programms 2016 wurden 20 Projekte gefördert, was fast die Hälfte des gesamten Budget ausmachte. Dabei geht es vor allem um das HMI, den Mischverkehr von Manuellen und Autonomen Fahrzeugen, sowie um die Fahrzeugkommunikation.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf, dem DLR, Siemens, Vodafone, Mobileye, RWTH Aachen und der FH Potsdam entsteht das Projekt KoMoD – Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf.

Unter dem Kürzel Safari versteckt sich Sicheres automatisiertes und vernetztes Fahren mit selbstaktualisierenden Karten im Testfeld Berlin-Reinickendorf. Neben der Stadt Berlin helfen dazu unter anderem die IAV GmbH, die FU Berlin und das Fraunhofer Institut.

Zur Liste gehört auch das bereits beschriebene Projekt von MAN, DB Schenker und der FH Fresenius und die E-Deichsel, die TU München widmet sich der FAS VidGen für die Entwicklung einer Verhaltensprognose mittels einer KI.

Die TU Dortmund erforscht die Aufgabenteilung zwischen Mensch und Auto (MoFFa) und die TU Berlin beschäftigt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für das Vernetzte und Autonome Fahren (AVF_RERA).

Weitere Projekte sind:

AutoFipS: zur Frage des Einsatzes am Stadtrand und bei Älteren vom IVM.

GEwAF: für die Sicherheit durch Testverfahren (IAV, HTW Dresden & TraceTronic).

ROBOCAC: eine Akzeptanzstudie des Fraunhofer und des ISEO.

ATLaS: Autonomes Fahren in der Logistik (TU Hamburg-Harburg & DLR).

NAF-Bus: Entwicklung eines On-Demand Angebots für den öffentlichen Nahverkehr mit Autonomen Fahrzeugen (Unternehmensgemeinschaft, Verkehrsgesellschaft Sylt und die Christian-Albrechts-Universität Kiel).

RAMONA: zur Automatisierung des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin (TU München, HS Esslingen, Verbände, DLR und Berlin).

DIVA: Autonomes Fahren und die Veränderungen auf die Gesellschaft (DLR).

Die gesamte Liste mit Fördersumme und -Dauer kann man hier einsehen (PDF).

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