VDA zum Autonomen Fahren

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Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) äußerte sich auf einer Anhörung im bayrischen Landtag zum Autonomen Fahren.

Zu einer Anhörung im Landtag in Bayern trafen sich Forschung, Industrie und Beauftrage für den Datenschutz. Auch der VDA äußerte sich bei dieser Anhörung.

Darin beschwört der VDA Sprecher, dass die Trends von heute in 20 Jahren die Autoindustrie verändert werden haben. Die Trends sind die Vernetzung, die E-Mobilität, die Automatisierung und die Kombination verschiedener Transportmittel. Den Umsatz der nächsten vier Jahre beziffert man auf bis zu 18 Milliarden Euro.

Als Verband der Autoindustrie verwies man auch auf die Forschungsinvestitionen der Hersteller, die man auf 34 Milliarden Euro beziffert. Es ginge um den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Politik müsse die Rahmenbedingungen formulieren.

Der VDA formuliert mit dem Verweis, dass man bereits jetzt rund 800.000 Menschen in Arbeit bringt, einen gewissen Druck auf die Politik. Es bedürfe zudem eines Bündels international einheitlichen Rahmenbedingungen. Tatsächlich spricht eine Studie aus Australien von einer sinkenden Zahl von Arbeitsstellen durch die Automatisierung aller Bereiche.

Mit Recht verweist der VDA auch auf die Sicherheitssysteme, die bereits viele Leben gerettet hätten. In den letzten Jahren ist die Zahl der Unfälle um 65 Prozent zurückgegangen. Das Ziel Vision Zero – also keine Verkehrstoten mehr zu beklagen – bis 2020, kann nur durch Automatisierung erreicht werden. Ein Vortrag von einem NASA Psychologen kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Viele Studien belegen, dass 90 Prozent aller Unfälle aus menschlichem Versagen geschehen. Eine Studie im Auftrag des VDA ergaben, dass 37 Prozent sich durch das Autonome Fahren mehr Sicherheit und weniger Staus versprechen.

Die Strategie der hiesigen Autohersteller, so der VDA, ist eine stufenweise Einführung der Autonomie des Fahrens; von der Teil- über die Hoch- bis zur vollen Autonomie der Fahrzeuge. Den Prozess sieht man bereits in „einigen Jahren“ als abgeschlossen an, spricht aber gleichzeitig davon, dass Autonome „Fahrten über Land und in der Stadt“ noch in ferner Zukunft liegen. Ein gewisser Widerspruch, denn Vollautonomie geht davon aus, dass man in jeder Situation autonom fahren kann.  Deutschland, so der VDA, sei weltweit führend in der Entwicklung der Technologie.

Pressemitteilung des Verbands

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