USA: Richtlinien auf dem Prüfstand

Die in den USA verabschiedeten Richtlinien für Autonomes Fahren sollen überarbeitet werden, so der Wunsch der Industrie.

In den USA ist die Verkehrsregulierung eine Sache der einzelnen Bundesstaaten. Die Regierungsbehörde NHTSA hat aber noch unter der Obama Administration einige Richtlinien erlassen. Dabei ging es um die Datensicherheit, die Aufmerksamkeit der Menschen im Verkehr und die Regelung bei Fahrzeugen der SAE Stufen 3 und 4 (Teil- und Hochautonomie).

Der offizielle Grund für die Änderungswünsche durch die Industrie ist, dass die Tests damit verzögert werden würden. Selbst Apple hatte bessere Testbedingungen gefordert und sich damit aus der Deckung gewagt. Daher sollte die neue Regierung, die Richtlinien überarbeiten. Der Industrie ist aber vielleicht auch die Datenübermittlung an die Bundesbehörden ein Dorn im Auge. Sie fürchten den Verlust von Betriebsgeheimnissen und damit Rückschläge gegenüber der Konkurrenz.

Die Empfehlungen des Verkehrsministeriums der vorherigen Administration, so die neue US-Regierung, sollen nun überprüft werden. Die neue Verkehrsministerin, Elaine Chao, erklärte, dass man keine Hindernis für die Entwicklung sein möchte. Daher soll die Industrie die Werbetrommel rühren, um die über die Vorteile aufzuklären.

Aber die neue Technik birgt auch Risiken, vor allem für Arbeitsplätze. Das sei besorgniserregend, so Chao.

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