US-Studie: Autonomes Fahren erhöht Verkehr

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Einer Studie der Universität von Kalifornien zufolge, wird das Autonome Fahren das Verkehrsvolumen erhöhen.

Vor Kurzem hat die UMTRI in einer Studie dargelegt, dass sich mit der Einführung des Autonomen Fahrens das Verkehrsvolumen erhöhen wird. Vor allem unter jüngeren Fahrenden. Zwar sinke die Autoanzahl, aber die gefahrenen Streckenlänge wird sich um 75 Prozent erhöhen, so die Forschenden aus Michigan. Dem Beratungsunternehmen KPMG nach, erhöht sich das Fahrvolumen um ein Plus von Billionen von Kilometern mit der Einführung des Autonomen Fahrens.

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Auf dem Kongress des TRB (Transport Research Bord) haben Forschende der Universität von Kalifornien in das selbe Horn geblasen. Bei einer verbesserten Mobilität, würden die Menschen weiter von einander wegziehen und es würden sich weitere Wege auftun. Wenn die Autos nach der Nachfrage ausgerichtet sind, werden diese nach einer Fahrt aufs Land wieder leer in das Zentrum zurück fahren. Allein das würde ein Streckenplus von elf Prozent ausmachen, so die Forschenden.

Die Energie-Einsparungen durch kürzere Parkwege der Autonomen Autos würden mit vier Prozent relativ gering ausfallen. Jedoch sei im Allgemeinen durch solche Fahrzeuge ein geringerer Energieverbrauch zu erwarten. Je Kilometer wären dies bis zu 30 Prozent, beim Konvoi-Prinzip nur 10 bis 20 Prozent.

Mehr Einsparungspotential verspricht man sich vom Car-Sharing mit passenden Fahrzeuggrößen; je nach zu befördernder Personenanzahl variierend. Das könnte bis zu 50 Prozent Verbrauch einsparen. Ein weiterer Vorteil des Car-Sharings wären geringere Anschaffungskosten und höhere Abnutzung. Je schneller die Fahrzeuge ersetzt werden müssen, desto schneller verbreiten sich neue Technologien, wie E-Fahrzeuge. Das UMTRI empfiehlt in der oben genannten Studie die Produktion von Einsitzern, da es vor allem Fahrten mit einer Person geben wird.

Die Unfallvermeidung durch die Autonomen Fahrzeugen sollen eine Einsparung von bis zu 14 Prozent und durch Stauvermeidung bis zu 25 Prozent ausmachen können. Würden damit aber die Geschwindigkeitsbegrenzungen wegfallen, würde das den Verbrauch um bis zu 30 Prozent erhöhen können.

Insgesamt variieren die Anstiegserwartungen zwischen einem Plus von vier Prozent bis zu einem Plus von 156 Prozent mehr Verkehr, wie Heise weiß.

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