US-Militär testet in Michigan & baut Infrastruktur aus

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Das US-Militär testet Autonome und Vernetzte Lkws in Michigan, dafür will man in die Infrastruktur investieren.

Dass die Entwicklung des Autonomen Fahrens auch aus militärischen Zwecken gefördert wurde, ist Teil der Geschichte der Entwicklung der Technologie und brachte die Forschung mit den DARPA Challenges voran.

Schon seit Jahren forscht das US-Militär an eigenen Autonomen Fahrzeugen. Darunter der Mule, aber  auch mit Lkws. Diese sollen im Konvoi Prinzip von selbst über die Straße rollen und über eine Car2Car Kommunikation verfügen. Während man lange Zeit in simulierten Testgebieten kurvte ist man nun in Michigan unterwegs. Genauer: auf einem Abschnitt des Michigan Highway soll getestet werden. Zehn mit Kamera- und Radar-Sensorik ausgestatteten Lkws, wobei nur der erste von einem Menschen gelenkt werden, sind für den Test vorgesehen.  Die anderen Fahrzeuge folgen diesem.

Doch das US-Militär geht weiter, denn man will die Infrastruktur des Highways in Michigan mit Radio Signalen ausstatten. Derart könnte ein Konvoi über die Transponder in der Fahrbahn Verkehrsdaten austauschen. Diese Transponder müssen alle 300 Meter eingesetzt werden und kosten rund 5.000 US-Dollar pro Stück, berichtet autonews. Doch ob der vielen Transporte der Armee, so die Idee, amortisieren sich die Ausgaben.

Davon profitieren vermutlich auch die Unternehmen vor Ort. Denn Michigan konkurriert mit dem Silicon Valley in den USA um die Zukunft des Autos. Gerade die Stadt Detroit in Michigan will sich als Little Germany präsentieren. Die dortige Universität, mit Teststadt M-City, ist wichtiges Forschungsinstitut auf dem Gebiet und TomTom hat Michigan bereits mit HD Karten für Autonome Fahrzeuge kartographiert. Es hat also gute Gründe, warum die US-Armee dort in die Infrastruktur investiert.

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