UR:BAN | Continental

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Der Autozulieferer Continental hat in Braunschweig auch seine Neuheiten zur Halbzeitspräsentation des UR:BAN Projekts vorgestellt.

UR:BAN ist ein Forschungsprojekt, bei dem man dem städtischen Verkehr der Zukunft entgegen kommen will, mittels Assistenzsystemen und deren Vernetzung. Hier geht es zu den Zwischenberichten von BMW – UR:BAN und VW – UR:BAN. Continental hat bei der Vorstellung neue Assistenzsysteme und Systeme zur Vernetzung präsentiert.

Continental urban ampel

Die Schwerpunkte des Forschungsprojekt UR:BAN besteht aus drei Kategorien: “Kognitive Assistenz”, “Mensch im Verkehr” und “Vernetztes Verkehrssystem”.

Kognitive Assistenz | Continental

Mit einer, so wörtlich, „sicheren Quer- und Längsführung“ will man bei Continental den Herausforderungen der Stadt von Morgen begegnen. Dabei hat man vier Assistenzsysteme speziell für die Stadt zugeschnitten: Den Engstellen-, Gegenverkehrs-, Spurwechsel- und Geschwindigkeitsassistenten. Das Ziel ist es den Verkehr flüssig zu halten und dabei auch die Umweltbelastung zu reduzieren, mit einem besonderen Augenmerk auf die „schwachen“ Verkehrsteilnehmenden, wie beispielsweise Radler und zu Fuß Gehende.

Mit einer Rundum-Sensorik – bestehend aus vier Nahbereichs-, einem frontalen Fernbereichsradar und Stereokameras – können die Systeme dem Fahrenden assistieren. Zur Erkennung gehören auch Ampeln, Schilder oder eben andere Verkehrsteilnehmende.

  • Engstellenassistent: Das System agiert bei engen Verkehrssituation und lotst den Fahrenden durch, dabei kann das System auch ins Lenkrad eingreifen. Wird der Weg zu eng, warnt das System per Audio und bei Missachtung bremst das Fahrzeug ab.
  • Gegenverkehrsassistent: Hier warnt das System wenn ein Überholen oder Ausweichen auf den Gegenverkehr nicht möglich ist.
  • Spurwechselassisten: Das System registriert durch die Sensorik die eigene Position auf der Straße und kann erkennen, sowie darüber informieren, ob ein Spurwechsel gefahrenlos durchführbar ist. Das System kann vom Menschen durch einen Griff ins Lenkrad oder Betätigung von Gas und Bremse unterbrochen werden.

Mensch im Verkehr | Continental

Eine intuitivere Bedienbarkeit verspricht sich Continental von dem haptischen Signal im Gaspedal, wenn das Fahrzeug zu schnell ist. Die Verkehrschildererkennung weiß, wie schnell man fahren darf und auch bei kritischen Situationen bekommt das Pedal eine haptische Reaktion, was den Fahrenden warnen soll, welcher derart vorrauschauender fahren kann.

Außerdem möchte sich Continental nun vermehr der Erkennung von „schwachen“ Verkehrsteilnehmenden konzentrieren, da dies auch eine weitere Kategorie für den NCAP Crashtest darstellen wird.

Vernetztes Verkehrssystem | Continental

In Sachen Vernetzung hat sich Continental ebenfalls der Kreuzung im Stadtverkehr gewidmet und damit auch den Ampeln. Das Stichwort heißt auch hier „Grüne Welle“ und so soll das Fahrzeug durch die Vernetzung wissen, wo es steht, wie die Grünphasen sind und berechnet die nötige Geschwindigkeit samt Route, um diese zu erreichen. In der Nähe von Kreuzungen erhält das System durch WLAN die Ampelphasen, Kreuzungsgeografie und -geometrie, Baustelleninfos, sowie geltenden Geschwindigkeitslimits –  mit einer Kommunikation zwischen den Autos kann die Information weitergegeben werden.

Die Informationen samt Spurempfehlung werden dem Fahrenden mitgeteilt, wenn das System weiß, wann die Ampel wieder auf grün schaltet, kann es den Motor aus-, oder kurz vor grün, wieder anmachen. Und mit einem Abstandregler könnte man den Windschutz des Vorderwagens ausnutzen, das Kolonnen-Prinzip würde noch mehr Energie einsparen.

Pressemitteilung

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