Ungenutztes Potential bei der Verkehrssicherheit

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Der ETSC fordert das ungenutzte Potential der Technik im Auto für die Verkehrssicherheit zu aktivieren.

Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) fordert schon seit langem mehr Technik im Auto, um der Verkehrssicherheitswillen. Fast halbjährlich weist der ETSC darauf hin, dass der serienmäßige Einbau von Assistenzsystemen viele Leben retten könnte.

ETSC Technik Forderung

Bild © ETSC via DVR

Mit Blick auf den technische Fortschritt bei der Fahrzeugsicherheit, so der ETSC, würden Richtlinien für den Einbau solcher Systeme vor allem Fußgänger und Radfahrende dienen. Man müsste sie nun nur noch den aktuellen Entwicklungen anpassen.

Nach Ansicht des ETSC, hinken die Regularien „Jahre hinter der technischen Entwicklung“ her, so die Presseerklärung des DVR. Derzeit steigen die Todeszahlen im Verkehr in vielen europäischen Ländern, obwohl sie Jahrelang gesunken sind. Im Jahr 2014 starben in Europa nahezu 26.000 Menschen und 203.500 Personen wurden bei Verkehrsunfällen verletzt. Im Vergleich zu den Zahlen aus 2001 ist das eine Reduktion von über 50 Prozent. Das sei der technischen Entwicklung zu verdanken, so der ETSC.

Da es 20 Jahre brauchte, bis der ESP serienmäßig eingebaut wurde, hofft man nun auf schnellere Maßnahmen. Ein Kriterium für die Zulassung, so die Empfehlung, sei der Weg über die Euro NCAP Tests. Dort habe man Erfahrungen mit der Verkehrssicherheit. Der NCAP vergibt zur Vereinfachung Sterne und für die volle Anzahl braucht es derzeit auch ein Autonomes Bremssystem.

Als Beispiel für den Pflichteinbau führt man die ISA-Systeme (Intelligente Geschwindigkeitsassistenten), den erwähnten Notbremsassistenten oder Gurtwarner an. Dafür soll es Steuerersparnisse geben, ähnlich dem System von Umweltfreundlichkeit in Dänemark oder den Niederlanden. In den USA haben sich fast alle Hersteller zum Einbau eines Notbremssystems verpflichtet.

2017 sollen die EU- Richtlinien überarbeitet werden und hierbei will man das Potential ausnutzen, um die Verkehrssicherheit mittels Technik zu erhöhen. Zudem fordert man eine bessere Unfallforschung und eine gesamt EU-bezogene Datenbank für Unfalldaten. In den USA gibt es beispielsweise eine zentrale Datenbank für die Systeme zur Erfassung von Fußgängern.

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