UK: AXA fordert neue Standards

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Die Versicherung AXA fordert Übergabe-Standards für das Autonome Fahren.

Das Unternehmen AXA ist bereits länger am Autonomen Fahren interessiert und hat auch schon Untersuchungen, wie beispielsweise zum Einsatz der Telematik im Auto, veranlasst.

UK Studie Unfallreduktion

Bezüglich des Autonomen Fahrens fürchtet die Versicherungsindustrie Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft. Gerade in Großbritannien fordern die Versicherer mehr Eindeutigkeit und es gibt bereits Gesetzesüberlegungen für die Frage der Haftung bei den Fahrzeugen.

Ein neuen Entwurf für die Regelung des Autonomen Fahrens in Großbritannien soll eine Liste von Fahrzeugen enthalten, die als “automatisiert” betrachtet werden. Doch es sind noch viele Fragen bezüglich der Haftung offen, wie beispielsweise die Dauer der Übergabe oder die nötige Aufmerksamkeit.

Die AXA Versicherung hat in Kooperation mit der Kanzlei Burges Salmon einen Bericht erstellt, der diese Faktoren beleuchtet. Gerade bezüglich der Übergabezeit, so der Bericht, muss es Standards geben, die der Realität entsprechen.

Nur so könnte man die Grenzen der Haftung der Fahrenden herausfinden. Ansonsten fürchtet man ein Abwürgen der Entwicklung. Die Menschen müssten verstehen, was das Auto leisten kann und was nicht. Das wurde auch beim tödlichen Tesla-Unfall vor zwei Jahren diskutiert.

Die Übergabe, so der Bericht weiter, müsse mindestens drei Sekunden andauern. Solange braucht es, um die Kontrolle über das Auto zurückzubekommenen. Andere Studien zur Übergabezeit sehen deutlich längere Phasen – je nach Aktivität der Fahrenden.

In Deutschland gibt es zwar bereits ein entsprechendes Gesetz, doch das ist so weich formuliert, sodass es vor allem die Gerichte zurecht rücken werden. Dabei wird die Industrie wegen des hohen Kapitals im Vorteil sein, so meine Meinung, wie es jetzt auch beim Diesel-Skandal der Fall ist.

Quelle (englisch)

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