Uber in Kalifornien ohne Lizenz

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Der US-Bundesstaat Kalifornien geht gegen den geplanten Robotertaxi-Dienst von Uber vor.

Die US-Verkehrsbehörde NHTSA hat vor einigen Wochen Richtlinien für das Betreiben von Teil- und Hochautonomen Fahrzeugen erlassen. Doch Zulassung und Verkehrsgesetze liegen in der Hoheit der einzelnen Bundesstaaten.

Volvo Fahrzeug in Kooperation mit Uber

Volvo Fahrzeug in Kooperation mit Uber

Gerade im Kalifornien, wo auch das Silicon Valley liegt, sind die Regeln für das Betreiben Autonomer Fahrzeuge recht streng. Derart hatte die US-Verkehrsbehörden den Bundesstaat leicht kritisiert: Sie müssten nicht jede einzelne Richtlinie genau so auslegen.

Der Fahrvermittlungsdienst Uber will erklärterweise einen Robotertaxi-Dienst anbieten. Erste Tests erfolgen bereits in Pittsburgh. Gestern wurde nun bekannt, dass Uber auch nach San Francisco expandieren will. Dafür hat man Fahrzeuge von Volvo des Modells XC90 gekauft, die dort nun eingesetzt werden sollen.

San Francisco liegt aber in Kalifornien und dort benötigt man eine Lizenz zum Testen Autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr. Diese hat Uber offenbar nicht eingeholt. Man hat den Vorgang den Behörden offenbar nicht mal gemeldet.

Die Verkehrsbehörde von Kalifornien hat Uber nun verboten die Fahrzeuge zu betreiben. Es gäbe keine Genehmigung und man solle bestätigen, dass man die Fahrzeuge nicht einsetzen werde.

Bei Uber sieht man das jedoch anders. So hatte der Chef des Unternehmens gesagt, dass man keine Genehmigung brauche, da ja eine Person zur Überwachung am Steuer säße. Tatsächlich, so schreibt es Heise, gab es inzwischen einen Zwischenfall, wobei ein derartiger Uber-Volvo über eine Ampel gefahren sei, an der Menschen bereits begannen, die Straße zu überqueren. Nach Uber Angaben, soll es sich dabei um einen Fehler des menschlichen Fahrers gehandelt haben.

Doch die Behörden des US-Bundesstaates Kalifornien verweisen auf die 20 Unternehmen, die über eine Lizenz verfügen. Diese impliziere die Bereitstellung von Daten bezüglich der Sicherheit. Das hatte das Startup Comma.ai dazu veranlasst das Projekt für ein Nachrüstmodul zu beenden und den Code zu veröffentlichen.

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