Toyota: Offen für Kooperationspartner

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Bei Toyota ist man auf der Suche nach Kooperationspartnern, mit denen man die neuen Mobilitätsdienste entwickeln kann. Der Europa-Chef LeRoy gab Einblicke in die Strategie bis 2050. 

Nahezu alle Autohersteller haben sich Startups geangelt oder kooperieren branchenübergreifend. Dabei geht es um den Wandel der Hersteller zu Mobilitätsanbietern, in deren Fokus langfristig das Autonome Fahren bzw. das Robotertaxi steht.

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Auch Toyota forscht an der Technik und sucht dafür nach Partnerschaften. Der Eindruck, dass man alles selbst machen will, täusche – so der Europa-Chef von Toyota LeRoy. Man folge einem Plan, den man vor Jahren beschlossen habe. In den letzten Jahren hat Toyota tatsächlich viel Geld in die Entwicklung gesteckt und man kooperiert mit Firmen wie Microsoft oder Nvidia.

LeRoy ist davon überzeugt, dass Toyota die Entwicklung nicht alleine stemmen kann und dass man Kooperationspartner brauche. Vor allem vor dem Hintergrund der schnellen Entwicklung und der Agilität der Branchenneulinge, womit beispielsweise Waymo (Google), Tesla oder Apple gemeint sind. Jedoch sei man bei Toyota mit Blick auf den Wandel immernoch stolz darauf ein Autohersteller zu sein.

Allerdings sieht auch LeRoy einen Umbruch im Automarkt kommen, der sich um 2030 zeigen wird. Das wird vor allem eine Folge des hohen Verkehrsaufkommens sein, die zu Verkehrsstaus führen und mit rechtlichen Regelungen einhergehen werden. Die Autos werden dann nicht mehr in alle Städte fahren können und die Energiequellen werden sich erschöpfen. Das wird zu neuen Bedürfnissen und geändertem Konsumverhalten führen, so LeRoy weiter.

Damit verfliege auch die langfristige Marktgewissheit, was sich tiefgreifend auf das Geschäftsmodell der Fahrzeugproduktion auswirken wird. Daher setzt man auf grüne und saubere Mobilitätsmodelle, die sich vor allem durch Bequemlichkeit auszeichnen. Das impliziere nicht nur eine emissionsfreie Fahrt, sondern auch eine derartige Produktion. Bis 2050 soll es keine Verbrennungsmotoren mehr geben und der Fokus werde von der Fertigung auf die Dienstleistung verlegt.

Quelle (englisch)

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