Studie und Interview WIVW | Autonomes Fahren

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In der Zeitung „Die Zeit“ hat die Forscherin und Leiterin eines Instituts für Verkehrswissenschaften ein Interview über ihre Studie bezüglich des Autonomen Fahrens gegeben.

Die Chefin des Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (WIVW) ist die Alexandra Neukum, die auch von der Zeit interviewt wurde.

Interview Alexandra Neukum | Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften

In diesem Interview ging es vor allem um die Frage, wie schnell das Autonome Fahren eingeführt wird. Frau Neukum hat sich dazu klar geäußert, so werde es noch sehr lange dauern, bis vollautonome Fahrzeuge in den Verkehr kommen. Sie sieht die Problematik, aus der Sicht eines Verkehrswissenschaftlers, in der technischen Machbarkeit. Kleine Zeichen von Mensch zu Maschine können eventuell nicht adäquat wahrgenommen werden. Die Frage wäre auch hier nach dem Vertrauen des Menschen zur Maschine.

Was mir hierbei zu kurz kommt, ist die Frage nach der Infrastruktur. Der Computer kann mit einer virtuellen Infranstruktur arbeiten, doch diese muss erst noch geplant und gestellt werden. Doch dabei müsste sich der Mensch dem Verkehr anpassen, nicht andersherum, was sie ebenfalls anspricht.

Alexandra Neukum legt Wert darauf, dass nicht der Mensch die Gefahrenquelle im Verkehr ist, dies sei nicht mehr zeitgemäß. Die Technik muss die Menschen entlasten, das sei das primäre Ziel.

Auch das Gesetz ist noch ein Hindernis, steht doch dort, dass der Fahrer jederzeit die volle Kontrolle über das Fahrzeug haben muss.

In ihrer Studie, so sagt sie im Interview, wollen aber gleich ein vollautonomatisches Fahrzeug, statt eines Teilautonomen.

Quelle: Die Zeit

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