SENSORIS & HERE Karten – Rabel

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Dietmar Rabel von HERE hielt auf der Tech.AD 2016 einen Vortrag über das Kartenmaterial.

HERE, vor Kurzem von den deutschen Autoherstellern gekauft, beschäftigt rund 6.500 Personen in 55 Ländern und widmet sich der Kartographierung der Erde – vor allem für Navigationsgeräte. Der Fokus liegt auf Nordamerika und Europa und es soll Teil des IoT werden.

HERE Strassenanalyse

Das Kartenmaterial besteht aus drei Ebenen, der HD Map, der Straßen und Verkehrslage und der Fahrweise der Menschen. Die Fahrenden werden in drei Kategorien erfasst: Sport, Normal, Eco. Doch da ist das „Big Data Problem“. Denn kein Auto- oder Kartenanbieter kann alle Daten alleine zusammen sammeln. Dies bedürfe der Kooperation in der Industrie.

Die cloudbasierte Technik sammelt nicht nur Daten über Straßenverläufe, sondern auch von POIs, Ampeln, den Behörden, den öffentlichen Nahverkehr und das Wetter. Die Daten werden mit verschiedenen Autoherstellern, als auch von Car-Sharing Diensten, Devices und Logistikflotten ausgetauscht und an Apps oder Werkstätten, sowie Versicherern und Händlern ausgegeben. Die Daten von den Fahrzeugen werden in der Cloud, ungeachtet des Herstellers, verarbeitet.

Die Daten erfasst HERE am Ende der Strecke, was in einer „Message“ weitergeleitet wird. Darin enthalten sind die Positionen in zeitlicher Reihenfolge, sowie Vorfälle die sich ereignet haben. Die Vorfälle („Events“) sind differenziert in Fahrzeugdaten und Straßeninformationen – wie beispielsweise Verkehrszeichen – , die teils einmalig oder regelmäßig übertragen werden.

Das Ziel muss also die Standardisierung sein, wozu es verschiedene Optionen gibt. Neben den ISOs, gibt es ein offenes Forum ADASIS oder SENSORIS. Letzteres sei ein neues Forum, ähnlich dem ADASIS, das aber auf Open Source basiert. Es ist für alle Industrien offen und wird, wie auch das andere Forum, von Ertico (ITS) gemanaged werden.

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