Schweden: Autonome Anhänger dank Dolly

Im Rahmen des SAFER Projekts für Autonome Containertransporte werden selbstfahrende Anhänger mit dem Dolly (Transportunterbau) Konzept getestet.

Das SAFER Projekt soll das eigene Portfolio erhöhen und das zeigt in Richtung Automatisierung der Transporte. Dafür entwickelte iDolly, das ist eine Forschungsgruppe von u.a. der Chalmers Universität und des Herstellers Volvo – beide arbeiten auch beim Projekt Drive Me zusammen – ein Kupplungsfahrzeug, das auf englisch Dolly heißt.

Die Anhänger werden mittels der Dollys transportiert. Sie ersetzten nicht nur vorderseitig die Achse des Lkws, sie sind die Autonome Einheit. Der Antrieb ist elektrisch und sie sind mit Sensorik ausgestattet, was ihnen die Navigation erlaubt. Auf kurzen Distanzen soll auch überprüft werden, ob der Dolly auch auf der öffentlichen Straße fahren kann. Die Vorbereitungen laufen und ab Herbst 2019 soll es getestet werden.

Die Tests dazu finden im Industrie Park Viared statt, welcher nahe der Autobahn östlich von Göteborg liegt. Und sie verlaufen unter realen Umständen, denn dort sollen die Anhänger die Waren zu verschiedenen Unternehmen auf dem Gelände transportieren. Die Waren werden vom Hafen hergefahren und abgekoppelt – nun beginnt der Einsatz der Dollys. Des Weiteren erprobt man die Technik auf der AstaZero Teststrecke. Die Testphase wird zwei Jahre andauern.

Von dem Dolly Konzept erhofft man sich eine Umweltfreundlichkeit wegen des E-Motors und eine Kostenersparnis, da die Automatisierung die Personalkosten senkt. Zudem erhöht es die Effizienz, das die Dollys 24/7 arbeiten können.

Quelle (englisch)

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