Scheinwerfer mit eingebautem Lidar

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Die beiden Unternehmen Koito and Quanergy wollen Lidarsensoren in Scheinwerfer einbauen.

Ende letzten Jahres sagte ein Sprecher von Hyundai, dass man das Lidargerät vom Dach verbannen wolle, da es sonst den Eindruck eines Schulprojekts erwecken würde. Auf der CES war Lidar eines der wichtigsten Themen, denn viele Hersteller stellten ihre Innovation vor.

Der Lidar von Quanergy, der S3, wurde vor der CES prämiert. Der Clou ist, dass der S3 Lidarsensor keine mechanischen Teile mehr hat – also ein Solid State Lidar, dessen Kosten damit dramatisch sinken. Auch die anderen Hersteller sind inzwischen auf dieser Schiene.

In Kooperation mit dem japanischen Unternehmen Koito plant man nun den S3 Lidar von Quanery in einen Scheinwerfer einzubauen, genauer gesagt sogar zwei Sensoren pro Scheinwerfer. Sie scannen das Umfeld nach vorne und zur Seite ab. Dabei sind die Lidarsensoren unauffällig integriert und ragen auch nirgends über. Auch die Größe der Scheinwerfer blieben unangetastet.

Der Vorteil, nebst der Optik, läge in der Schutzfunktion des Scheinwerfers. Denn hinter dem Glas ist der Sensor vor Dunst, Schmutz und Wasser geschützt. Außerdem verfügen die Scheinwerfer über eigene Scheibenwischer, die dem Sensor eine freie Sicht bescheren können.

Der S3 Lidar kann für die Erstellung einer 3D Ansicht, zur Kartenerstellung, zur Positionsbestimmung, zur Straßenerkennung, sowie zur Navigation genutzt werden.

Quelle (englisch)

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