Rückblick: Google, Cybersicherheit & Stadt für Autonome Autos

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In den letzten Wochen ist so einiges passiert, daher hier eine Zusammenfassung zu den Themen Google, IT-Sicherheit und die City M in den USA.

Ein kurzer Überblick über das Geschehen der letzten Wochen, seit Mitte Juli bis Mitte August.

Google & Selfdriving Car Projekt

In der letzten Zeit hat vor allem Google für Schlagzeilen gesorgt, nicht nur mit dem Selfdriving Car Projekt. Das Unternehmen Google hat ein Patent angemeldet, für die Übergabe der Steuerung vom Autos an den Menschen. Dabei wird von dem Programm im Zusammenwirken mit den Fahrenden eine Checkliste abgearbeitet. So eine Übergabe geht aber nur in bestimmten Situationen. Zudem soll es überprüft werden, ob die Übergabe Nachteile für Mensch und Fahrzeug hätten. Außerdem wird das Auto auf technische Fehler diagnostiziert, vor der Übergabe.

Was durch die Medien ging, war auch die Etablierung eines Mutterkonzerns für Google, wobei dieses  Projekt nun auch unter dem Dach von Alphabet geriet.

Außerdem hat Google einen Blick ins Innere ihrer Fahrzeuge werfen lassen. Allerdings in die alten Modelle, wo Pedale und Lenkrad fehlen. Die einhellige Meinung dazu: Beinfreiheit. Google muss aber um auf der Straße testen zu können, bei den neuen Modellen ein Lenkrad einbauen.

Währenddessen hat sich Microsoft dazu verleiten lassen, den Mobilitätsdienst „Uber“ runde 100 Millionen US-Dollar zukommen zu lassen.

IT-Sicherheit & Hacking bei GM

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der vergangenen Wochen war die IT-Sicherheit im Fahrzeug.

Offensichtlich gab es einen Hacking-Angriff auf einen Jeep Cherokee, glücklicherweise waren die Angreifenden White-Hats (Also ohne böse Absichten). Den Fachleuten ist es gelungen aus 1.000 Kilometern Entfernung das Fahrzeug in ihre Gewalt zu bekommen. Sie konnten sich über das Infotainmentsystem Uconnect einhacken und den Motor beeinflussen. Ihr Ziel war es, auf die Lücken der Sicherheit hinzuweisen. Aus Sicht der Forschenden, Miller und Valasek, sind diese Fahrzeuge besonders einfach zu hacken.

Fiat-Chrysler hat die Autos mit dem System zurückgerufen. Nicht nur der Jeep, auch Ram und Dodge seien davon betroffen. Die Systeme werden nun gesichert.

Doch nicht nur das System der Tochterfirma, auch bei GM gibt es Sicherheitsprobleme. So hat, nach Spiegel-Informationen, sich der Hacker Samy Kamkar bei OnStar eingehackt. Und das funktionierte auch noch per Smartphone. Mit der Verbindung, so der Experte, könne man den Motor starten oder die Türen öffnen. Daher seine Empfehlung die Remote-Funktion von OnStar nicht zu aktivieren. Auch Opel verfügt über das OnStar System. GM arbeite noch an einer Lösung für das Problem.

An der Universität von San Diego hat man eine Studie erstellt, wonach es einfach ist durch das Versenden einen SMS Fahrzeuge zu hacken. Hierzu nutzt man die GSM Module via OBD II. Die Daten der SMS werden darüber eingespeist, was eine direkteren Zugang ermöglicht. Zudem gäbe es etliche weitere Sicherheitslücken, die unbedingt angegangen werden müssen. Eine Fernsteuerung sollte, wie schon oben erwähnt, generell unterbunden werden, um die Systeme abzusichern. Zuletzt hatte BMW arge Sicherheitsdefizite in seinem Infotainmentsystem Connected Drive.

Dagegen setzt das israelische Unternehmen Argus. Sie wollen eine Sicherheitsgarantie für die Fernsteuerung gefunden haben. Sie bauen auf ein neues Gesetz in den USA, in welchem IT-Sicherheit vorgeschrieben wird.

Und Heise berichtet, dass die Schnittstelle zum Hacken nicht nur die GSM-, die OBD-II und das Infotainmentsystem sein können, nein auch das Digitale Radio (DAB) soll angreifbar sein.

Stadt M | Michigans Stadt für Autonome Autos

In den USA, bzw. in Michigan, hat die Universität eine Stadt auf ihrem Campus erbaut. Dort sollen Autonome Fahrzeuge und andere Sicherheitssysteme getestet werden. Es ist ein Wettbewerb zwischen Kalifornien und Michigan, mit dem Zentrum Detroit, im Kampf um die Zukunft.

Die M City wurde nun eröffnet, genauer gesagt schon am 20. Juli. Das 130.000 Quadratmeter große Gelände wird mit Hindernissen und realen Verkehrssituationen versorgt. Die zu Fuß gehenden Menschen sind Roboter. An dem Projekt sind nicht nur die US-amerikanischen Autohersteller beteiligt, sondern auch Toyota, Nissan, Honda und diverse Zulieferer. Quelle

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