Rückblick: EU, Testen & Behindertenfahrzeuge

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Was geschah in der Kalenderwoche 16 im Bereich des Autonomen Fahrens? Rückblick der KW 16.

In dieser Woche haben sich die Verkehrsministerien der 28 EU-Länder getroffen, auch um über das Autonome Fahren zu diskutieren. Die Hersteller nutzten die Chance die Verantwortlichen mit ihren Fahrzeugen zu kutschieren. Das Ergebnis war die Amsterdamer Erklärung, worin steht, dass sich die nationalen Gesetze bis 2019 anpassen, um das Autonome Fahren zu erlauben. Deutschland will sogar bald Städte zu Testfelder erklären.

Mercedes-Benz E-Klasse zur Konferenz Amsterdam

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Die Politik hatte sich ja letzte Woche schwer ins Zeug gelegt, was diese Woche auch schon kritisiert wurde. Das BME hält die Automatisierungspläne nicht für nachhaltig und fordert den Güterverkehr auf die Schiene zu bringen.

Und in Sachen Logistik will Volkswagen weiterhin auf das eigene Telematik-System bauen und schlug das Daimler-Angebot zur Nutzung des Mercedes-Benz Systems „Fleetboard“ ausgeschlagen.

In der Schweiz hat ein Autonomer Shuttle vor einer Plastiktüte eine Notbremsung gemacht. Das Fahrzeug von Navya befindet sich noch in der Testphase, wo man genau so etwas erforschen will. Die Sensoren wurden nach dem Vorfall ergänzt.

Was das Testen angeht, so will man im Raum Ann Arbor für das TRI-ANN (Forschungsinstitut von Toyota), Autos von Privatmenschen ausstatten, um mehr Daten zu bekommen. Datenmangel herrscht auch in Japan vor. Dort will man alle Kameraquelle nutzen, um 3D-Karten zu erstellen und zu aktualisieren.

In China hat Changan eine Testfahrt über 2.000 Kilometer Länge absolviert. Eine Weltneuheit findet bald in Nevada statt, wo man einem Hersteller für Behindertenfahrzeuge die Testlizenz für das Autonome Fahren erteilen will.

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