Rechtsrahmen & Standardisierung – Continentals Forderungen

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Der Zulieferer Continental fordert die Politik auf, einen rechtlichen Rahmen für das Autonome Fahren zu erarbeiten.

Vor dem Hintergrund, dass bis 2020 das Hochautonome Fahren auf der Autobahn möglich sein könnte, fordert der Zulieferer Continental die Politik auf, zu handeln. Der Rechtsrahmen für diese Entwicklung sei genauso grundlegend, wie die internationale Standardisierung.

Continental Hochautonom auf Autobahn Quelle Continental

Continental Hochautonom auf Autobahn. Quelle: Continental

Auch der Chef von Daimler, Dieter Zetsche, rief die Politik auf, den Rechtsrahmen zu gestalten. Und tatsächlich hatte Alexander Dobrindt, der Bundesverkehrsminister, kurz darauf einen Gesetzentwurf entwickelt, welcher aber stark kritisiert wurde und wird.

Continental unterstützt die G7 Initiative für einen einheitlichen Rechtsrahmen und warnt vor nationalen Alleingängen. Und es brauche ein robustes Funknetz für die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur. Die technologische Entwicklung würde nun von den Politik abhängen. Es gehe um die Verkehrssicherheit und mit Vorausschauendem Fahren könnte man zudem die Umweltbilanz verbessern. Die Bandbreite auf 5,9 Ghz, so Continental, solle zum Standard der Datenübertragung werden.

Selbstverständlich muss auch eine Regelung zur Haftung gefunden werden. Und die Menschen müssten über die endlichen Möglichkeiten von Teilautonomen Fahrzeugen aufgeklärt werden, wie beispielsweise, dass man sich in solchen Fahrzeugen auf den Verkehr konzentrieren muss. Im Zentrum der Überlegung ist die Übergabe von oder in den manuellen Fahrmodus.

Einen besonderen Fokus sollte man auf die Städte legen, so das Unternehmen. Sie sollten langfristig auf die Automatisierung vorbereitet werden. Dafür schlägt man die Vernetzung der Ampeln vor.

Fazit: Haftung, Infrastruktur und Zulassung – das sind die Punkte, die die Politik nun klären muss, wenn man die Entwicklung nicht behindern möchte, so Continental. Sobald diese Hürden aus dem Weg geräumt wären, könnte das Vollautonome Fahren bis 2025 kommen.

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