Privatauto nimmt ab, wo es Fahrdienste gibt

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Da wo es Fahrdienste wie Uber oder Lyft gibt, sinkt die Nachfrage nach Neuwagen. Studie der UMTRI et al.

Ein neuerlicher Fakt zur Frage, ob mit dem Autonomen Auto das Privatauto noch zu halten ist, kommt aus den USA. Eine These, die bereits seit 2013 die Runde macht. Die Universität von Michigan erforschte die Nachfrage nach Neuwagen in Zusammenarbeit mit der Columbia Universität und dem Texas A& M Institut.

Volvo Uber Fahrzeuge in San Francisco

Volvo Uber Fahrzeuge in San Francisco

Dabei stellte sich etwas heraus: In den Gebieten, in denen es Fahrvermittlungsdienste wie Uber oder Lyft gibt, sinken die Neuwagen-Verkaufszahlen. Außerdem sinkt auch die Kilometerleistung der Menschen im Allgemeinen.

Die Studie wurde in der texanischen Stadt Austin erhoben, wo es viele On-Demand Dienste gibt. 41 Prozent der Befragten kauften sich einen Neuwagen, wo es keinen Fahrdienst gab. Neun Prozent kauften sich ein Auto genau für diesen Zweck. Und Menschen mit einem eigenen Auto fahren 23 mal mehr, als Leute die einen Fahrdienst nutzen.

Im Vergleich zur Zeit vor den Fahrdiensten wechselten drei Prozent auf den Öffentlichen Nahverkehr und 42 Prozent zu einem der Fahrdienste. Das hängt offenbar mit dem Grad an Bequemlichkeit zusammen. Derart sind bequemliche Menschen fünf mal weniger bereit, ein neues Auto zu kaufen, als die aktiveren Befragten.

Ausgerechnet reichere Personen kaufen sich mit geringerer Wahrscheinlich ein neues Auto, als Menschen mit geringerem Einkommen. Die Forschenden glauben, dass sich dies dadurch ergibt, dass die Reichen bereits einen privaten Pkw besitzen.

Die Fahrdienstvermittler verändern also das Mobilitätsverhalten der Menschen. Mit dem Angebot erhöht sich die Wahrscheinlichkeit darauf zu wechseln um 30 Prozent, so die US-Studie.

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